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ihre zerstreuten Abtheilungen gesammelt hatten und im Be-griff standen, den weiteren Rückzug auf St. Germain anzu-treten, erhielt Sehr die sichere Nachricht, daß er durch In-fanterie und Kavallerie umgangen und seine Rückzugslinie ihmabgeschnitten worden sei. Sein Entschluß stand sogleich fest.Er kannte seine Leute, ihre Hingebung und ihren Muth undbeschloß, sich mit dem Degen einen Weg durch den Feind zubahnen.
Als die preußischen Husaren Versailles verließen, erhiel-ten sie von den Nationalgarden von der Barriere aus Feuer.Sie waren noch nicht weit vorgegangen, als die Nachrichteinlief, daß preußische und englische Kavallerie sich von derSeite von St. Germain her nähere. Sie wurden jedoch baldenttäuscht. Es war das Iste französische Chasseur-Regiment.Im nächsten Augenblick formirten sie sich znr Attake und gin-gen im Galopp vor. Die Chasseurs kamen in derselben Gang-art an, wurden aber vollständig über den Haufen geworfenund ihr Kommandeur durch einen Pistolenschuß niedergestreckt.Bei der Verfolgung erhielten die Husaren unerwartet Infan-teriefeuer von zwei hinter den Hecken von Lechesnay postirtenKompagnien des 3ten Bataillons 33sten französischen Infan-terie-Regiments, worauf Sohr mit dem größeren Theile seinerHusaren in einen Feldweg rechts einbog, um das vom Feindebesetzte Dorf zu umgehen. Dieser Weg führte ihn jedoch nacheiner Drücke mit anliegenden Häusern, welche von zwei an-dern Kompagnien des erwähnten Bataillons besetzt waren.Bei diesem Hindernisse von Neuem durch ein heftiges Feuerempfangen und in dem Bewußtsein, daß die große Masse derExcelmansschen Kavallerie ihnen folge, schaarte sich der ge-schwächte und ungeordnete Rest der beiden preußischen Regi-menter, vielleicht noch 150 Husaren, um feinen Führer undjagte entschlossen, sich durch das Dorf Vechesnay einen Weg