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Zweiter Band.
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besetzt. In der Nacht um ^11 Uhr hörten die wachsamenpreußischen Vorposten, daß diese Truppen abmarschirten undbemerkten, daß ihr Abzug mit großer Unordnung geschahe.Man benutzte diesen günstigen Augenblick sogleich. Ein Theilder Isten und 2ten preußischen Brigade griff die Franzosenan, worauf dieselben in solcher Unordnung nach der Vor-stadt Vaugirard flohen, daß man in diesem Augenblicke hattein Paris eindringen können, wenn mehr Truppen zur Handgewesen wären.

Wahrend der Nacht stellte Ziethen sein Armeekorps fol-gendermaßen auf: seinen rechten Flügel auf die Höhe vonClamord, sein Centrum auf die von Meudon und seinen lin-ken in Moulineau. Ssvres war noch besetzt, die Avantgardestand in Jssy, die Reserve-Kavallerie zur Unterstützung hinterdem Dorfe. Wahrend das Ziethensche Korps auf diese Weiseerfolgreich seinen Marsch gegen die Südseite der Hauptstadtausführte, ging das Thielemannsche als rechter Flügel ge-gen Plessis-Piquet vor und schob seine Avantgarde bis zuden Höhen von Chatillon, welche sie am spaten Abend er-reichte. Das Bülowsche Korps bildete die Reserve und be-setzte wahrend der Nacht Versailles und Umgegend.

Die Truppen der englisch - alliirten Armee blieben denganzen Tag hindurch in ihrer Stellung, den befestigten Liniender Nordseite von Paris gegenüber stehen. Der Herzog hattebei Argenteuil eine Drücke schlagen lassen und Detaschementsüber die Seine gesandt, welche auf dem linken Ufer die Dör-fer Anikres, Courbevoi'e und Suresnes besetzten und die Ver-bindung mit den Preußen eröffneten.

So war es den verbündeten Feldherren gelungen, diefranzösischen Streitkräfte in ihren Linien einzuschließen. Wel-lington war vollkommen bereit, die Nordseite von Paris zuattakiren, wenn die Umstände einen solchen Schritt erheischen