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sollten oder sich eine günstige Gelegenheit darbieten möchte,wahrend Blücher der fast offnen und Vertheidigungslosen Süd-seite gegenüber eine starke Stellung genommen hatte und gleichbereit war, die Hauptstadt mit seinem ganzen Heere zu stür-men. Der Zweck dieses schön ersonnenen und erfolgreich aus-geführten Operationsplanes war, die Aufmerksamkeit des Fein-des nach zwei entgegen gesetzten Punkten der Stadt hin zuziehen. Wenn er es wagte, sich mit dem größten Theile sei-ner Macht auf die eine Armee zu stürzen, dann würde er sichaugenblicklich von der andern angegriffen sehen, ohne die Mit-tel zu besitzen, gleichzeitig den Kampf auf beiden Sekten zuführen. Wenn dagegen beide Armeen einen allgemeinen undfurchtbaren Sturm gleichzeitig auf die entgegengesetzten Endender Hauptstadt unternahmen, dann würde die nothwendig ent-stehende Theilung seiner Streitkräfte seine Lage noch verzwei-felter machen.
Im vollen Bewußtsein dieser Lage und der Annäherungder baierschen, russischen und österreichschen Armeen erkanntedie provisorische Regierung die Nutzlosigkeit jedes weiteren Wi-derstandes; sie beauftragte daher die Kommissare, sich zu demHerzoge von Wellington zu begeben, ihm zu melden, daß Na-poleon am 29. wirklich Paris verlassen habe und sich nachden Vereinigten-Staaten einschiffen würde. Vor Allem abersollten sie die Abschließung des Waffenstillstandes beschleuni-gen. Der Herzog erwiderte ihnen, daß jetzt, wo das großeHinderniß des Waffenstillstandes weggeräumt worden sei, nurnoch die Frage wegen der Bedingungen desselben zu berathenbliebe, und daß er der Meinung wäre, dieselben müßten fol-gende sein: Die englisch-alliirte und die preußische Armee ma-chen in ihren gegenwärtigen Positionen Halt, die französischeArmee zieht sich von Paris hinter die Loire zurück und dieHauptstadt wird der Bewachung der Nationalgarde anver-