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Der linke Flügel dehnte sich von der Seine bis zur Straßenach Orleans aus und hielt Vaugirard stark besetzt. DasGros desselben stand zwischen den Barriören de l'Ecole mili-taire und de l'Enfer.
Am 3ten Juli, 3 Uhr Morgens, brach Vandamme inzwei Kolonnen aus Vaugirard zum Angriffe auf Jssy vor.Zwischen Vaugirard und der Seine hatte er eine bedeutendeKavallerie-Masse stehen und flankirte dieselbe durch eine aufdem rechten Ufer des Flusses bei Auteuil Vortheilhaft posiirteBatterie. Das Gefecht begann mit einer heftigen Kanonade;die Franzosen brachten zwanzig Geschütze gegen die Front desDorfes in Thätigkeit und stürmten es dann kräftig mit derInfanterie. Die Preußen hakten während der Nacht Barri-kaden und andere Verstärkungsmittel errichtet, wurden dadurchaber nicht gegen das heftige Kartätschenfeuer der französischenBatterien, deren Geschütze die Straßen enfilirten, geschützt.Das I2te und 24ste preußische Infanterie- und das 2te west-phälische Landwehr-Regiment fochten, von einer halben Zwölf-pfändcr-Batterie unterstützt, mit großer Tapferkeit. Der Ver-lust war auf beiden Seiten groß. Endlich zogen sich die Fran-zosen zurück, um bedeutend verstärkt wieder vorzugehen.
Die 2te preußische Brigade erhielt sogleich den Befehl,die Iste zu unterstützen. Das ganze Iste Korps trat unterdie Waffen. Ziethen ließ den Fürsten Blücher um eine Ver-stärkung von zwei Brigaden des Bülowschen Korps bitten,und forderte gleichzeitig Thielemann auf (in Uebereinstimmungmit den ihm vom Hauptquartier übersandten Instruktionen)von Chatillon vorzugehen und die linke Flanke des Feindes zubedrohen.
Während dessen erneuerten die Franzosen ihren Angriff aufJssy; derselbe hatte aber keinen günstigeren Erfolg als der vorige.Eine heftige Kanonade und neue Angriffe folgten nach, ohne