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daß ein entscheidender Vortheil über die Vertheidiger errun-gen werden konnte; die Franzosen schienen nicht geneigt, einenallgemeinen Angriff zu wagen. Durch einen solchen hatten siedie preußische Avantgarde wohl zurück drangen, derselbe aberauch im unglücklichen Falle damit enden können, daß die Vor-städte mit Sturm genommen worden waren. Nach vierstündigenfortgesetzten aber fruchtlosen Angriffen auf die preußische Avant-garde zogen sie sich daher nach Paris zurück; die preußischenTirailleurs folgten ihnen bis nahe an die Barrieren nach.
In dem in der verflossenen Nacht zu Paris gehaltenenKriegsrathe war es entschieden ausgesprochen worden, daßdie Hauptstadt nicht gegen die alliirten Heere zu halten sei.Dennoch verlangte Davoust, daß ein neuer Versuch gegen diePreußen unternommen werden solle. Jetzt aber, wo auch die-ser fehlgeschlagen war, wo die beiden alliirten Heere in vol-ler Kommunikation mit einander standen, und auch ein briti-sches Korps in der Richtung auf Neuilly nach dem linkenSeine-Ufer marschirte, beschloß man zu kapituliren. — DasFeuer hörte um 7 Uhr Morgens auf Seiten der Franzosenplötzlich auf, General Revest wurde zu dem Ziethenschen Korps,welches von allen verbündeten Truppen der Hauptstadt amnächsten stand, hinüber gesandt, um eine Kapitulation anzu-bieten und den sofortigen Abschluß eines Waffenstillstandes zufordern. Blücher verlangte jedoch vom Marschall Davoust,dem Ober-Befehlshaber der französischen Armee, einen mitgrößeren Vollmachten versehenen Unterhändler, bevor er dieEinstellung der Feindseligkeiten bewilligen könne, und zeigteden Palast von St. Cloud als den Ort an, wo die Unter-handlungen geführt werden sollten, und wohin er sein Haupt-quartier verlegen würde.
Während des Kampfes in Jffy war das unter dem Ka-pitän von Krensky vom Isten preußischen Korps links cntsen-