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Zweiter Band.
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jedoch einen Verlust von 25 Offizieren und 1000 Mann an Todtenund Verwundeten.

Mit Ausnahme weniger unbedeutender Ausfälle verhielt sichRapp in der Festung Straßburg sehr ruhig. Die Nachricht derEinnahme von Paris durch die britischen und preußischen Truppenführte zu einem Waffenstillstände, welcher am 2ä. Juli abgeschlossenwurde und sich über die Festungen Straßburg, Neu-Breisach, Lan-bau, Lützelstein, Hüningcn, Schlettstadt, Lichtenberg, Pfalzburg undBäfort ausdehnte.

Die russische Armee.

Das Gros der russischen Armee unter dem Feldmarschall Gra-fen Barclay de Tolly, überschritt, 167950 Mann stark, am 25. Junibei Manheim den Rhein und folgte der Armee des OberrheinS.Der größere Theil derselben erreichte Paris und Umgegend in derMitte des Juli.

Operationen der Armee von Italien.

Die aus östrcichschen und sardinischen Truppen bestehende Armeevon Italien belief sich auf 60000 Mann und stand unter den Befehlendes General Baron Frimont. Sie sollte gegen die in der Gegendvon Chambery und Grenoble postirte Alpen-Armee des MarschallSuchet agiren. Die Starke dieser letzter» ist nicht genau bekanntgeworden; man schätzte sie auf 13000 bis 20000 Mann; aber dasObservations-Korps des Var unter dem Marschall Brune, welchesin der Gegend von Antikes und Toulon stand, belief sich auf 10000Mann und hatte keinen Feind gegenüber.

Die Armee des Baron Frimont war in zwei Korps getheilt;das eine unter dem Fcldmarjchall-Lieutenant Radivojevich sollte durchdas Wallis gegen Lyon vorgehen, das andere unter dem Feldmar-schall-Lieutenant Grafen Bubna stand in Piemont und sollte durchSavoyen in das südliche Frankreich vordringen.

Suchet hatte von Napoleon den Befehl erhalten, am 1ä. Junidie Operationen zu beginnen, sich durch schnelle Märsche der Gebirgs-pässe von Wallis und Savoyen zu bemächtigen und dieselben denOestrcichern zu versperren. Am 15. gingen seine Truppen auf allenPunkten vor, um die Grenze von Montmelian bis Genf zu gewin-nen. Letzteres wurde eingeschlossen. Hierauf beschloß er, die wich-tigen Pässe von Meillerie und St. Maurice zu besehen und so das