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sich mit seinem Korps hinter die Loire ziehen und seine Vorpostenin einer fest bestimmten Demarkationslinie halten sollte.
Nachdem die Armee von Italien sich der Nhonelinie bis zurIsere-Mündung und des Theils der Saonelinie zwischen Maxonund Lyon versichert hatte, richtete sie sich gegen den obern Theil desletzteren Flusses und ließ das 2te Korps unter Graf Bubna zu Lyondem Marschall Suchet gegenüber.
Das Iste Korps marschirte nach Chalons sur Saone, um sichdes dortigen Brückenkopfes zu bemächtigen. Da jedoch noch dieäte Division der Armee des französischen Generals Lecourbe zu Salinsund zwischen Dole und Pontarlier stand, auch Besanxon noch nichteingeschlossen war, so sandte Baron Frimont einen Theil des Reserve,Korps unter dem General Hecht nach Salins, während GeneralFölseis vom Isten Korps gegen Dole vorrückte. Sobald das IsteKorps vor dem Brückenkopf von Chalons ankam und seine Anstal-ten zum Angriffe vollendet hatte, ergab sich der Platz. Durch dasgleichzeitige Vorgehen des Generals Hecht auf Salins und des Ge-neral Fölseis von Dole auf Besannen wurde dem französischen GeneralLaplane der Rückzug abgeschnitten. Dies führte zu einer Ueberein-kunst, der zu'Folge die Nationalgarden aufgelöst und in ihre Hei-math entlassen werden sollten. Sämmtliche Offiziere wurden zuKriegsgefangenen gemacht und eins der beiden Forts von Salinsden Oestreichern übergeben.
Am 28. rückte das Iste Armee-Korps von Chalons sur Saonebis Autun vor. Die östreichschen Truppen der Armee des Ober-rheins besetzten durch Uebereinkunfl Besanxon und zu Dijon fanddie Vereinigung dieses letzteren Heeres mit dem von Ober-Italien statt.
Der nach Nizza dctaschirte sardinische General d'Osaska, schloßam 9. Juli mit dem Marschall Brune, Kommandeur der Armeedes Var, einen Waffenstillstand, welcher auf dieser Seite die Feind-seligkeiten endigte.
Dieser kurze Umriß wird genügen, um die Natur, die Ausdeh-nung und die Verbindung der Operationen derjenigen MittenArmeen zu zeigen, welche auf der östlichen und der südöstlichen Grenzein Frankreich eindrangen. Derselbe wird gleichzeitig einen klarenBeweis liefern, daß durch die entscheidende Schlacht bei Walerloound die schnelle Einnahme von Paris jener allgemeine und hart-näckige Krieg vermieden worden ist, welcher wahrscheinlich stattge-funden hätte, wenn ein anderes Resultat in Belgien die Franzosenzu einem kräftigern und wirksamern Auftreten in andern Theilendes Landes ermuthigt hätte.