Sobald die große österreichische Armee von Deutschland ihreZrrkelbcwegung geendet hatte, und ihre Avantgarden an demJnn angelangt waren, begann sie den Krieg. Erzherzog Karl,der Generalissimus dieser Armee, hatte am 1. April Wien ver-lassen, sich zum Heere begeben, und bezeichnete in seiner Prokla-mation vom 6. an dasselbe den Feind mit Worten, den zu be-kämpfen er sich schon längst gerüstet hatte. Die Worte des Erz-herzogs an die Freiwilligen Wiens waren eines Helden würdig,und geeignet, die Begeisterung derer, die ihm folgten, in warmerUeberzeugung zu befestigen: „Die hohe Begeisterung mit der IhrEuch dem Dienste unseres geliebten Monarchen und dem Schutzeunseres theuern Vaterlandes geweihet habt, ist ein herzerhebcn-der Zug in der Geschichte Oesterreichs! — er knüpft unauflös-lich das Band der Liebe und des Vertrauens zwischen dem Mo-narchen und Euch. Wenn dem Vaterlande Gefahr droht, sozähle ich auf Euren Arm. Keiner von Euch will fremden Hohnund fremde Fesseln tragen. Dieser erste patriotische Entschlußerzeugt Helden und verbürgt den Sieg. Wo uns die Ehre unddas Vaterland Hinrufen, da finde ich Euch wieder; — da findetjeder von Euch auch Mich." — Am 8. April verließ feierlichder Kaiser Franz von Oesterreich seine Hauptstadt, und verkün-dete, daß er sich an die Spitze der Vertheidiger des Vaterlandes
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