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Erster Band.
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den. Um drei Uhr frühe des 15. Aprils erreichte sie das steinerneKreuz im Flußbette der Zeline, unweit EordenonS. Bisher fandman keine Spur des Feindes; es kam noch keine Nachricht vonder auf Kundschaft vorausgeschickten Hnsarenschwadron; da dieNute und Pferde durch den Marsch ermüdet waren, der öfter.Bortrab noch ruhig bei Valvasone stand, ließ der Erzherzog Haltmachen, divisionsweift anfmarschiren und abfüttern, bis die Kund-schafter und der Vortrab einträfen. Die vorausgeschickten Husarenkamen zurück, und der Vortrab langte a». Der Bericht der er-steren lautete: in Torre di Pordenone stünde ein französ. Infan-terieposten, in Pordenone befänden sich laut eingezogener Kundenur 2—300 Mann. Der Erzherzog Johann befahl vorzurücken.Es war sechs Uhr frühe. General Frimont theilte die Avant-garde in folgende drei Eolonncn, und wies ihnen diese Wege an:die erste unter General Schmidt — ein Bataillon Bannalistenunter Oberst Borich und 2 Escadrons Hohenzollern - Eheoaur-legers unter Oberst Ludwigsdorf — rückte rechts von der Haupt-straße über die Ebene in einem halben Kreise um Pordenonenach Noraigrande. Die zweite, unter Oberstlieutenant Kollenbach— ein Bataillon des Infanterieregiments Erzherzog Franz Carl,und 2 Escadrons Ott Husaren — marschirte ebenfalls über dieEbene zwischen der ersten Colonne nach Pordenone. Die drtiteunter General Wetzl — 4 Compagnien Bannalisten und 1 Ba-taillon des Regiments Franz Jellachich — drang gerade auf derHauptstraße vor. Als Rückhalt folgten 4 Escadrons Ott Hu-saren und eine Batterie. Der übrigen Reiterei glaubte man nachden eingezogenen Erkundigungen nicht zu bedürfen, und so wur-den die Dragonerregimenter Hohenlohe und Savopen und dieHusarenrcgimenter Erzherzog Joseph und Frimont nach S. Qui-rino und Noveredo in Marsch gesetzt, wo sie angelehnt bleibensollten.

Die dritte Colonne, unter General Wetzl, welche sich lang-sam fortbewegen sollte, damit die andern Zeit gewönnen, Por-denone zu umgehen, und nach dem Vordringen gegen Rorai undTalponedo die in Pordenone befindliche Mannschaft abzuschneiden,rückte zu rasch vor, und dieses Nichtübereinstimmen im Vorrücke»

t) Das Heer von Jnnerösterreich, S. öl, 6s, es.