Band 
Erster Band.
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Clause von einem Theil der im Gebirge auf dem rechten Eisack«ufer herumschwärmenden Aufgebote bereits bedroht war. Schonhatte sich Biffon mit seiner Colonne angeschlossen, uno alö eram Morgen des 12. mit seinen Leuten durch das Desilee derBrirner Clause, rückwärts der Stellung der Bayern an derLaditscher Brücke, auf der Hauptstraße nach dem Brenner abge-zogen war, folgte ihm auch der Oberstlieutenant Wreden mitdem Hauptheil seiner Truppen, blos eine Nachhut von 4—500Mann mit einer Haubize zur Vertheidigung des Uebergangsüber jene Brücke zurücklassend. Die bayr. Nachhut konnte jedochdem an diesem Tage erneuerten Angriffe der Tiroler nicht wider-stehen. Diese, unterstützt von der öfter. Abtheilung des Ober-lieutenant Gerardi, waren bald Meister der Brücke und zwan-gen die Bayern, ihrer Hauptcolonne unter Wreden zu folgen.

Der General Lemoine konnte jedoch dem General Biffonnicht folgen. Er war kurz zuvor in Briren mit seiner Colonneangekommen und im Begriffe, nach dein Brenner zu marschiren.Allein er fand die Brirner Clause von den Feinden besetzt undkonnte sich keinen Weg durch dieselbe bahnen. Seine wieder-holten Angriffe brachen sich an dem Heldenmuthc der Tiroler,wie die schäumenden Wellen des tobenden Eisackflusses, des Zeu-gen dieses blutigen Kampfes, an den grauen Felsenufern seinesBettes. Lemoine zog sich nach Briren und von da nach Botzenund Trient zurück, wo er am 15. ankam. Ohne die obwalten-den Mißverständnisse zwischen den Tiroleranführern im Eisack-thale von Briren nach Botzen, wäre Lemoine nicht entwischt, undohne die Ungeschicklichkeit des Commandanten auf dem Nitten-berge und dessen schlechte Anstalten hätte dieser franz. Generalwahrscheinlich in der Enge des Kunterweges, den aber die franz.Colonne beinahe ohne Schuß durchzog, schon die Waffen streckenmüssen.

Der Sandwirth Andreas Hoher war mit seinem Landsturmschon am 10. Nachts auf den Höhen von Sterzing erschienen.Die dort liegenden Truppen vom Bataillon Bärenklau wollteneben ihren Brüdern im Kampfe an der Brirner Clause und

1) Oester. mil. Zeilschr. I- >833, 3. Hst. S- 231—236,238—2-lzu. a. m.