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Erster Band.
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Innsbruck zu marschiren, wo er auch »och an diesem Tageeintraf.

Am 13. erhielt Chasteler die näheren Nachrichten über die-bis zu diesem Tage in und bei Innsbruck stattgehabten Ereignisse,sammt Teimcrs Ansuchen um österreichische Unterstützung.

Nachdem das öfter. Truppencorps den Wendepunkt sammt»licher militärischen Unternehmungen in Tirol erreicht hatte, botsich dem F. M. L. Chasteler die Alternative dar, von hier durchdas Etschthal nach der venetianischen Ebene vorzurücken, um dieOperationen des verwandten Heeres in Italien durch eine» An-griff auf Flanke und Rücken der französ. Armee zu unterstützen,oder gbcr den Tirolern im Innthale zu Hülfe zu eilen. Chastelerentschloß sich zu Letzterem. Der Fall von Innsbruck und dieBehauptung dieses Punktes entschied über den Besitz von Nord-Tirol, öffnete mit Einemmale dem Tiroler Corps die Pforten nachSalzburg, Bayern und Schwaben und die so wünschenswertheVerbindung mit den öfter. Heertheilen in Salzburg und an derJsar. Sowohl in diesen Beziehungen, als auch als Mittelpunktdes administrativen Lebens betrachtet, stellte sich dem Geiste desöfter. Feldherrn in Tirol die Besitznahme der Hauptstadt als einesowohl politisch als militärisch nothwendige Maßregel vor, die ernicht vernachläßigen zu dürfen glaubte, ohne Gefahr zu laufen,den kriegerischen Geist der Volksbewegung zu schwächen, der sichim Mittel- und Nord-Tirol am lebhaftesten regte.

Chasteler setzte sich am 14. April mit 1 Bataillon Lusignan,1 Bataillon Hohenlohe, 2 Compagnien Jäger, 1 Escadron Ho»henzollern und 3 Cavalleriegcschützen in Marsch nach Innsbruck.General Marschall mit 2 Bataillons Lusignan und 1 BataillonHohenlohe, nebst der übrigen Reiterei, blieb auf den Höhen vonSchabs in Reserve; General Fenner aber nahm mit 2 Com-pagnien Jäger und den Laudwehrbataillonen in Briren Stellung.Am Abend des 14. traf Chasteler in Sterzing ein. Er erhielthier die Kunde von den bei Innsbruck Tags zuvor stattgehabtenwichtigen Ereignissen. Am 15. setzte er, um 3 Uhr frühe, denMarsch nach Innsbruck fort, welches er noch an diesem Tage um7 Uhr Abends erreichte, nachdem seine Leute 12 deutsche Meilen in31 Stunden zurückgelegt hatten. Der bekannte JägeroberlieutenantGerardi war mit seinen Leuten bereits am 13., nur wenige Stun-den nach dem Abschlüsse der Capitulation Bisson's, in Innsbruck