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eingetroffen, am 14. auch Rittmeister Esch daselbst eingerückt. Zugleicher Zeit war auch das von General Jellachich aus Salzburg,durch das Ober-Pinzgau, das Ziller- und untere Jnnthal ent-sendete Detaschement unter Oberstlieutenant Taris in Innsbruckangelangt.
Sämmtliche am 15. daselbst versammelte öfter. Truppenbestanden aus Jägcrbataillon (Nr. 9); (2 Bataillon Salz-bnrger Jägern; 1 Bataillon Hohenlohc; 1 Bataillon Lusignan;(5 Bataillon Devaur; 1 /? Escadron Hohenzollcrn ChevaurlegerSund '/s ESeadron O'Reilly Chevaurlegcrö mit 2 Infanterie- und3 Eavallerie-Geschützen.
Der erste und wichtigste Gegenstand, womit sich Chastelerbeschäftigte, war die Anordnung und Ausführung der zur Deckungund Behauptung Nord-Tirols gegen einen feindlichen Angriffnöthigen Maßregeln. Der Landsturin in den Landgerichten wurdezu den Waffen und zur Vertheidigung der Grenzpässe gegenBayern entboten. Derselbe wurde nach den Grundlagen derPatente von 1797 und 1805 in Bataillons, die Landeoschützenin Compagnien eingetheilt. Die Tiroler Compagnien waren sel-ten stärker als 100—150 Mann. Aus 6 solchen Compagnienbestand 1 Bataillon, zu welchem noch eine Schützen-Compagnievon 120—150 Mann gehörte. Die Gerichtsausschüsse wähltenanfangs die Offiziere des Aufgebotes, später geschah dieses auchdurch die Mannschaft selbst. Die Ernennungen zu den Coimnan-dautschaften hingen vom Generaleommando ab. Die Gerichteübernahmen theilweise die Auszahlung der willkürlichen Löhnung.Größtenthnlö bekam die Mannschaft nur Lebeusmittel. In Inns-bruck, St. Pctersbcrg und Landeck sollten Pulvermagazine errichtetwerden, was aber leider unterblieb.
Teimer begab sich in das Ober-Jnnthal und nach den Gren-zen von Vorarlberg, um dort die Aufgebote zu organisiren, undmit denselben dje Grenzpässe von Reutte und Vils und diePunkte Nassereit und Jmst zu besetzen. Jene Pässe, so wieder Scharuitz, wurden verschanzt und letzterer mit Linientruppenund Tiroler Miliz besetzt. Bor die Festung Knfstein sendeteChasteler den Oberstlieutenant Reisscnfels mit 3 Ins. Compag-nien des Regiment Dcvaur und 4 den Bayern abgenommenenGeschützen. General Jellachich hatte diese 3 Compagnien beiseinem Vorrücken gegen München nach St, Johann entsendet, um