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Erster Band.
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Partei, mehrere der nöthigsten Kriegsbedürfnisse, vorzüglich Pulver,beziehen zu können, mußte mau dem helvetische» Gränzcordonunter General Wattönwyl zu Zürich doch cktwas imponircn.

Tirol allein berührt den Schweizcrbodcn auf einer zu gerin-gen Strecke, auch ist der wechselseitige Verkehr zu unbedeutend,als daß man sich davon jene Wirkung hätte versprechen können;aber Vorarlberg dehnt sich längs des ganzen EantonS Graublin-den aus; nur durch den schmalen Nhcin geschieden, steht es mitdem Rhciuthale, mit Appcnzell, mit St. Galle» in dirccter, be-ständiger Berührung und durch den Bodcusce mit den andernCantonen, besonders wenn man zugleich Herr von Nndau, alseinem ziemlich belebten Handels- und Stapelorte, dem besten Hafenund Kornmarkte jener Gegend, ist.

Der Nutzen aller dieser Verhältnisse 0 für den Fall derOffensive bedarf wohl keiner wcitläuftigeren Auseinandersetzung.Was eine einfache Wirkung für die Vertheidigung erzielte, mußtefür den Angriff, für eine Invasion, nach vorhergegangenen glück-lichen Ereignissen, nothwendig eine erhöhte Wirksamkeit äußern.

In Folge dessen riefen Hormayr und Chasteler die Stände undBewohner Vorarlbergs zu den Waffen und zu gemeinschaftlicherSache. Beide sagten unter anderem: „der Zweck dieses Krieges istein hoher, ein heiliger Zweck: soll die Welt gerettet werden, so mußer ein Volkskrieg seyn. Ich weiß, Sie empfinden das tief,oder Sie müßten der durch Oesterreich so väterlich bewahrten,durch Bayern zertrümmerten Freiheit nicht würdig, und Ihreschönsten Anstrengungen in den Zähren 1796, 1799 und 1800müßten aus Ihren Herzen gekommen seyn. Das Eine läßt sicheben so wenig denken als das Andere. Auf also, getreue Stände,biedere, wehrhafte Männer!.... Jetzt kann ein großer Schlaggeschehen an der Zller, Argen und am Bodensee! Die Fahneder Freiheit, die sich vor den gewaltigen Bannern von Montfort,Toggeuburg und Truchseß nicht gebeugt, die einst mit den Schaarendes Georgenschildes und des schwäbischen Bundes Herzoge und

i) Die Geschichte Hofer'S fügt S. <50 an: „Vorarlberg warein wahrer und unentbehrlicher Conductor der guten Gesin-nungen/ auf die Oesterreich im größten Theile von Schwabenund in sehr vielen, zumal in den östlichen Gegenden derSchweiz rechnen konnte."