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Erster Band.
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öfter. Nachzug in der Gegend von Braunau. LieutenanGHaydmachte mit 12 Jägern die erste Patrouille, ließ sich über den Jnnschiffen, besetzte Braunau und verschloß die Thore. In dem, eineStunde entlegenen Stifte Nanshosen, wo ein Militärhospitalgewesen war, hatten die Ocsterrcicher 3 Offiziere und etwas über300 Mann zurückgelassen, die schwerer Wunden und Krankheitenhalber nicht fortgebracht werden konnten. Am 30. um zwei Uhrritt Hayd mit seinen Leuten, an welche sich einige baycr. Jägerund stanz. Husaren angeschlossen hatten, nach Nanshosen, wo erbei dem dortigen StiftSvorstcher, Pankraz Häuser, Requisitionenanstellte, sich aber bald mit der Summe von 300 Gulden inSilber und Bankozetteln abfinden ließ. Seine Soldaten, die in-zwischen in den Keller gedrungen waren und sich mit Wein güt-lich thaten, spürten auch die Waffen der Kranken und Verwun-deten auf, und schleppten davon nach Braunau, was sie auf dreirequirirten Wagen fortbringen konnten. Von Wcgschaffung derKranken war keine Rede. — Napoleon, hier angekommen, be-schleunigte die Bewegungen der Armeen, die sich neuerdings dieHand boten; Lefebvrc befand sich in Salzburg, Lärmes zu Ried,Masscna zu Siegharting; Vandamme erhielt Befehl, nach Nidauzu marschiren, um die Corps der Marschälle, welche gegen dieTraun vorrücken sollten, mit einander zu verbinden; die leichteReiterei ging voran und nahm in 3 Colonnen ihre Richtung aufLinz, Haag und Straßwalchcrn, um die Operationen, welche aufdiesen verschiedenen Straßen stattfinden würden, zu verfolgen undaneinander zu knüpfen.

Der Erzherzog Carl stellte um jene Zeit etwa seinem Bru-der, dem Kaiser, die Frage, ob es nicht besser wäre, eine güt-liche Beilegung zu versuchen, ehe der Feind Oesterreich überzo-gen hätte, und so lange in Tirol und Italien eine Ausgleichungmöglich wäre, da der ganze Operationsplan des Krieges haupt-sächlich auf dem Gelingen der ersten Unternehmung, auf dem Ue-bertritt des Rheinbundes beruht habe, wovon aber gerade dasGegentheil erfolgt sey. — In der Antwort, welche Carl hieraufempfing, hieß es, der Kaiser sey nicht in der Lage, Unterhand-lungen anzuknüpfen, er wolle aber die Eröffnungen, welche derErzherzog mache oder gemacht habe, billigen, in so ferne seinerWürde nichts vergeben würde. Carl, immer bereit und eben da-durch geehrt, das Schwert oder den Oelzweig in die Hand zu