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seinen Begleitern aus, so daß er in einem, von ihm selbst dic-tirten Parolcbcfehl von: 30. Mai sagte: „Es ist der sehr un-glückliche Ton im Corps eingcrisscn, daß meine Befehle nachWillkür abgeändert und oft gar nicht befolgt werden. BisherVerhinderte es das beständige Marschiren, daß mir eine solcheAbweichung nicht noch mehr ausgefallen ist. Es muß im CorpSeine tausendmal größere Ordnung wieder zur Gewohnheit werden,wenn uns nach so schönen Stunocn dennoch nicht ein Unglttcks-fall nach dem andern treffen sott .. Es schmerzt mich nicht wenig,hie und da einen Mangel an dem Zutrauen zu bemerken, wel-ches mir sonst, wo ich noch mit lauter Freunde» und keinerOpposition umgeben war, in der Campagne bei Kolberg nichtfehlte. Allein ich genoß auch damals das Glück, daß sich einJeder blindlings überzeugt hielt, wie unaussprechlich gut ich esmit Allen meinte; wie unermüdet und rastlos ich mich bestrebte,ohne großen Menschenvcrlust — öfters durch mehrere Nacht-wachen — dem Ganzen nicht unbedeutenden Vortheil zuzu-führen. Es ist kein Fall Vorhanden, wo mich mit Recht einVorwurs träfe; und mit Fug und Recht kann ich daher, wie beiKolberg, auch setzt, vorzüglich setzt, um ein ähnliches Zu-trauen bitten. Strenge werde ich auf die Ordnung unter meineBefehle halten, und es nie dulden, daß man mir öffentlich oderin Gegenwart Mehrerer widerspricht, oder mich wohl gar pcr-siflirt. Der nächste Vorfall dieser Art würde mich sogar bestim-men, ein Beispiel einziger Art aufzustellen. Noch nie habe ichmich comprcmiltiren lasten, und setzt darf ich es am allerwenig-sten geschehen lassen, nachdem gegenwärtig ein Jeder seinenangewiesenen Geschäftskreis hat, und die ganze Last nicht mehrallein auf meinen Schultern liegt... Dringend bitte ich daSCorps der Herren Offiziere, nur den Geist der Einigkeit untersich zu dulden, der, die Seele des Krieges, die Bahn zum Ruhmeöffnet; eben so dringend bitte ich die Herren, mir ihr Zutrauenund ihre Freundschaft zu schenken, damit ich mit ihnen die Tageunseres Scyns, gleich wie in einem Familienkreise verlebenmöge..."
Der in Schilt wohnenden Verstimmung mag es auch wohlvornehmlich zuzuschreiben seyn, daß er einen neuen Vorschlagnicht beachtete, den ihn: mehrere seiner Offiziere machten. Siewollten, daß man in der Nacht die Holländer in ihren Ouar-