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Batterie kamen von verschiedenen Thoren Stralsunds herbei undbildeten in möglichster Schnelligkeit einen Halbkreis um Brünnow'sSchaar; zugleich schmetterten die Trompeten und verkündigtenlaut den Wunsch, mit ihr zu unterhandeln. Brünnow mit einemandern Offizier ritt auf die Höhe, wo ein frauzös. Oberst vomGencralstabe sie begrüßte, und sein Ehrenwort gab, daß derMajor Schilt todt sey, der Rest des Corps desselben möchte also,von der Ucbermacht umringt, capitulircn. Brünnow erwiderte,man wäre von den Franzosen zu oft getäuscht worden, um ihnenauf ihr bloßes Wort Glauben beimcssen zu können; ehe er sichdaher zu irgend etwas entschließe, müßte er Gewißheit von feinesChef's Tode haben, indem er und seine Camcraden ihn lebendnicht verlassen würden; man möge daher erlauben, daß zweiOffiziere, einige Unteroffiziere und Husaren in die Stadt gingen,um sich zu überzeugen. Zu seiner Verwunderung wurde ihmdieser Vorschlag gewährt, und nachdem 2 holländische Offiziereals Unterpfand bewilligt waren, durften die beiden prcuß. Licut.v. Nudorss nnd v. d. Horst in die Stadt reiten, um sich Schill'sLeichnam zeigen zu lassen. Nachdem ihnen der entseelte Körpervorgezeigt worden, kehrten sie zurück und brachten die Trauer-kunde mit, worauf Brünnow erklärte: da Schill wirklich gefallen,mit seinem Tode der Zweck, für den sie gestritten aufgehört habe,so verlange er für Alles, was sich außerhalb der Stadt befände,freien Abzug in ihr Vaterland. Gratien, der mit vieler Achtungvon Schill sprach, entgegnen: er könne zufolge seiner Jnstructionsie nicht als Soldaten betrachten, und dürfe also mit ihnen inkeine Art von Unterhandlung treten; es bleibe ihnen keine andereWahl, als sich zu ergeben, wogegen er aber bei seinem Ehren-worte versichere, daß er sie anständig und schonend behandelnwürde. Die Schill'schen waren aber nicht gesonnen, Verspre-chungen zu trauen, die, durch nichts garantirt, so leicht umge-stoßen werden konnten, sondern erklärten, sie wären fest entschlossen,diesen Unglückstag entweder nicht zu überleben und vor Srral-sund's Mauern ihr Grab zu finden, oder mit militärischen Würdenfrei in ihr Vaterland zurückzukehren und sich dann den Gesetzenzu unterwerfen; zugleich verlangten sie eine anständige Beerdi-gung ihres ehemaligen Chefs, und zeigten an, daß wenn in einerhalben Stunde nicht die letzte Entscheidung käme, sie des War-tens müde, einhaueu würden. Brünnow erklärte nun zugleich