Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Vierzehntes Auch.

Was im hohen Norden Schill und die Seinen, was in denmittleren Gauen Deutschlands ein Dörnberg, ein Katte gewolltund versucht hatten, das wollten und versuchten im SüdenDeutschlands andere Männer und Völker, ein Paravieini undIuvalta in Veltlin, Andere selbst in Italien; dasür wappneteder Herzog von Braunschweig sich und seine Getreuen.

Durch Oesterreichs Krieg und Englands Bemühungen, durchden Haß so vieler unterdrückter Fürsten und Nationen und durchdie Plane des Tugendbundes schien fast ganz Europa, von demGestade des baltischen Meeres bis zu den fernsten Ufern des Mit-telmeeres , in Waffen oder in Spannung oder in zweideutigerFreundschaft gegen Napoleon. Durch den Sieg bei Aspern er-hielten die Oesterreich günstigen Gesinnungen einen neuen Schwung,den diese Macht auch zu benutzen wußte. Seine Politik beharrtedarauf, Tirol, diese große natürliche Festung auf den Grenzenvon Deutschland nnd Italien, zum Mittelpunkte eines immerweiter sich verbreitenden Volkskrieges zu machen. Schon hattendie Veltliner, schon die Vorarlbergcr auf die Aufforderung Chaste-lers die Waffen ergriffen, schuffcn sich selbst ein Heer, Reitereiund eine Flotille auf dem Bodensee, verbreiteten sich bald, selbstangreifend, über die benachbarten friedlich behandelten Distrikte,den Tirolern die Hand bietend, schon fing das Salzburger Ge-