Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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stehenden Fußes nach Innsbruck zurück, und bot noch in derNacht mit Vcyder den Jnnthaler Landsturm auf. Nach jenemTreffen blieb dem F. M. L. Chasteler zur Deckung Jnnsbruck'snichts anderes übrig, als die Brücke von Volkers, den unter denobwaltenden Verhältnissen wichtigsten Punkt, zu behaupten. Vonihr führt ein guter Weg längs dem rechten Znnufer bis Hall, undvon da die Straße über die Ellbogen nach Steinach und demBrenner. Die vortheilhafte Stellung vor Abfam, mit demrechten Flügel vor Hall an den Jnn gestützt, würde, wofern siehätte besetzt werden können, Innsbruck auf dem linken Innufergeschützt habe», allein der Mangel an Truppen erlaubte dieBeziehung dieser Stellung nicht. Die Behauptung der Volders-brücke war nur mit der schleunigsten Herbeiziehung der in See-feld und Scharnitz unter dem General Buol stehenden Truppenund durch Aufgebot der Tiroler möglich. Buol ließ daher inder Scharnitz nur einige Compagnien Tiroler stehen, und mar-schirte mit seinen übrigen Truppen »»verweilt dahin. Noch am13. Nachmittags ertönten die Sturmglocken im Jnnthale, vonKundl aufwärts bis Hall; die ganze Nacht stürmte das Volklängs dem Jnn nach der Brücke von Volkers.

Chasteler eilte am Abend des 13. von Volkers nach Inns-bruck, um mit der dortigen Jntendantschaft die weiteren Ver-thcidigungsmaßregeln, welche die damalige Lage dringend er-heischte, zu treffen. Auf dem Wege dahin wurde ex in Hall vondem daselbst versammelten Landvolke, das den Feind schon vorden Thoren der Stadt wähnte, aufgehalten; der unsinnige Haufe,worunter viele Salincnarbeiter, wollte den General unter schreck-lichen Bedrohungen und Beschimpfungen nöthigen, mit seinerSuite auf der Stelle wieder umzukehren, und die Bayernwieder zum Lande hinauszutreiben. Nur mit Mühe gelang esChasteler, das Volk von der Nothwendigkeit seiner Gegenwartin Innsbruck zu überzeugen, und es zu bewegen, ihn ungehindertseinen Weg dahin fortsetzen zu lassen. Sowohl der unglücklicheAusgang des Treffens von Wörgl, als dieser Auftritt in Hall,blieben nicht ohne Wirkung auf sein Gemüth, und hatten die un-glückliche Folge, zwischen den Äriegsleuten, den öffentlichen Be-amten und dem bewaffneten Volke Spannung und Mißtrauenhervorzurufen. In Innsbruck gab Chasteler dem IntendantenHvxmapr den Befehl, die mittlerweile bis Memmingen, Kempten,.