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allen seinen Truppen an ihn anschließen, indem es alsdann vielleichter wäre, dem Vicckönig von Italien das Eindringen inKärnthcn zu verwehren, doch schloß sich dieses Schreiben mitfolgenden Worten: „die Ergreifung dieses Entschlusses überlasseich übrigens Ihrer Einsicht." Chastelcr entschied sich hierauf fürdie Vereinigung mit dem Heere des Erzherzogs und gab dienothwendigen Befehle an die Oberoffizierc, um den Rückzug überSchabs durch das Pustcr- und Drau-Thal antreten zu können.Demzufolge rückte General Fcnner nach Innichcn, wo er am10., General Schmidt nach Sillian, wo er am 20. eintraf;Buol rückte am 19. nach Stcrzing und am 20. nach Schabs;General Marschall am 19. nach Brnnecken; Oberst Volkmannam 19. nach Brireu; Leitungen am selben Tage nach Botzen.
Mittlerweile war Major Teimcr am 17. gegen Vomp geeilt,nachdem Buol bereits aus dem Znnthale abgezogen war. Aufdem Wege dahin begegnete er zwischen Baumkirchen und Fritzenseinem gefangen gewesenen Tiroler mit einen: Schreiben desbapr. Generals Beckers an den öfter. General Buol. Teimererbrach das Schreiben, und, nachdem er aus diesem den Antragdes Feindes zu einer Convention — so lautete der in jenemSchreiben enthaltene Ausdruck — entnommen, so beschloß er diegünstige Stimmung des Feindes in der Absicht zu benützen, umeinen Waffenstillstand mit ihm abzuschließen, und hierdurch so-wohl Zeit zur Versammlung und Herbeiziehung der Obcr-Jun-thaler zu gewinnen, als auch die Vorrückung der Bayern gegenInnsbruck zu verzögern. Zu diesem Ende begab er sich in derEigenschaft als Parlamentär zu den an der Vompcr Bachbrückeaufgestellten bapr. Vorposten, und verlangte daselbst, mit demGeneral Wrede wegen der angetragenen Convention zu unter-handeln. Als dieser in der Person des öfter. Unterhändlers denHelden des 12. und 13. Aprils erkannte, preßte ihm die Erinne-rung an die Ereignisse jener Tage daö unwillkürliche, aber fürTeimer ehrenvolle Geständnis! ab: „dieser habe den Bayernsehr viel Uebles zugefügt." Er forderte ihn auf, der Sache, fürdie er bisher gefochten, zu entsage» und den öfter. Dienst zuverlassen; versprach, ja er gab ihm sogar die schriftliche Ver-sicherung einer angemessenen Belohnung, wofern es ihn: gelänge,das Tiroler Volk in dem Zeiträume von 24 Stunden zu beru-higen, und zu Nicdericgung der Waffen zu vermögen. Teimer,