Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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durch die bereits bekannte Vorrückung des Major Teimer auf demlü km Junufer nunmehr ernstlich bedrohte Lage des Feindes eineneben so erwünschten als gegründeten Anlaß gab. Denn Deroi'sLage war um so gefährlicher, da auch bei ihm der Schießbcdarfin listen) verl raucht nar.

Eetel sandte demnach um 4 Uhr Nachmittags den Regiments«Adjutanten Wötzkcr von Lusignan als Parlamentär an die bayr.Vorposten, die ihr Feuer augenblicklich einstellten. Nach erhal-tener Weisung, keine Sylbe von einem Waffenstillstände zu er-wähnen und die Unterhandlung zur Zeitgewinnung auf allemögliche Weise in die Länge zu ziehen, forderte Wötzker die bayr.Generale nur zur Ergebung auf, und machte sie auf die äußerstgefährliche Lage und darauf aufmerksam, wie diese von Stundezu Stunde sich verschlimmere, wie der bayr. Feldherr jetzt nochmit regulärem Militär eine ehrenvolle Capitulation abschließenund von deren gewissenhaften Beobachtung auch vollkommen ver-sichert seyn könne; morgen aber dürfte General Buvl schwerlichmehr Herr des ergrimmten Landvolkes und somit auch bei bestemWillen außer Stande seyn, sie vor noch größer» Unannehmlich-keiten zu schützen, als bei der Capitulation der 8000 Franzosenund Bayern im April. Deren ließ den Parlamentär abtreten,besprach sich mit seinen Unterbefehlshabern, und erklärte dann:„er könne auf diesen Antrag gar keine Antwort geben!" Dochzeigte er sich geneigt, einen vierundzwanzigstündigen Waffenstill-stand einzugehen.

Eitel hatte indessen erzweckt, was er gewollt. Nicht nurkam mittlerweile der so dringend nothwendige Schießbedarf vomBrenner herbei, sondern Ertel entwand auch während der Unter-handlung mit Deroi demselben mit vieler Gewqndheit seine vor-dersten Posten, und schob und drückte dafür die seinjgen ringsum und hart und dicht an die Vorstädte, bewilligte hierauf dieangetragene 24stündige Waffenruhe nicht und Speckbacher lehntegleichzeitig einen Waffenstillstand ab, den ihm das bayr, Dktq-schement in Hall angeboten hatte.

Die längs dem rechten Jnnufer von Teimer detaschirte, nachGalwies vorrückende Abtheilung Ober-Jnnthaler vereinigte sichhier mit den Tirolern unter Haspinger; Teimer selbst war mitseiner übrigen Schaar bei Kranabiten im Rücken der bayr. Auf-stellung eingetroffen und behauptete sich daselbst, obgleich die