Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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und das Betragen seiner Mannschaft ausschweifend, währenddas der Oesterreichs musterhaft war. Da gegen die Schwarzenbei den österreichischen Behörden kein Recht zu erlangen stand,so veranlaßte dieses das zur Leitung der Landesangelegenheitenbeauftragte sächsische Ministerium zu dem Entschlüsse, einen Re-ferenda, v. Manteufel, in das öfter. Hauptquartier zu senden,worauf ein Schreiben des Erzherzogs Carl an den Herzog vonBraunschwcig, von Deutsch-Wagram aus, unter dem 18. Juni1809 ankam, in welchem er sein Leidwesen über die Ausschwei-fungen, Erpressungen und Gewaltthätigkeiten in Sachsen aus-drückte, und eine scharfe Ahndung derselben, so wie überhaupt dieganze Strenge militärischer Gesetze gebot; allein der König vonSachsen drückte seinen Unwillen über diesen Schritt seines Mi-nisteriums in einer Bekanntmachung aus, in welcher es hieß: „dergeheime Rath, mit der Leitung der inneren Angelegenheiten wäh-rend der Entfernung des Königö beauftragt, hat aus Unbekanntschastmit den politischen Angelegenheiten einen Fehler begangen, indemer sich erlaubte, einen seiner Referendare an den Kaiser vonOesterreich und an den Erzherzog Carl abzuordnen, um Vor-stellungen wegen den feindlichen Erpressungen in Sachsen zumachen. Se. Majestät (von Sachsen) haben nothwendig einenso unschicklichen Schritt laut mißbilligen müssen, und Sie habensich entschlossen, dieser Ihrer gänzlichen Mißbilligung zu Ver-hütung jedes Mißbrauches schnelle Publizität zu geben."

Auf die Nachricht des Einrückens der Oestcrreicher in Dres-den, begab sich der König von Sachsen mit seinem Hause undden Cabinets-Ministern von Leipzig nach Frankfurt am Marne.