nothwendigen Anstalten zur Zurückschaffung der Vorräthe und-Spitäler, die Aufhebung der Belagerung von Venedig, die Ein-ziehung von bestimmten Nachrichten u. s. f. veranlaßten Johannhiezu; Giurkovich erhielt Befehl, alle seine Posten einzuziehenund nach Treviso abzurücken, wohin auch Hirsch gewiesen wurde.Am 5. Mai brach Erzh. Johann in 2 Cvlonnen wieder auf; seinachtes Corps rückte über die Strada Posthuma nach Volnagodas neunte nach Cerian in ein Lager, Schmidt verließ Bafsano,und zog auf der Straße von Feltre; in Treviso sammelte sichdas Belagernngscorpö unter Kollenbach. F. M. L. Frimont mitder Nachhut der Armee verließ um 3 Uhr frühe Castelfranco undum 8 Uhr besetzte Eugens Avantgarde diesen Ort. Unter un-bedeutenden Plänkeleien stellte sich Frimont endlich zu PosthumaTrevigniano auf. Bei einbrechender Dämmerung, als die Truppender österreich. Nachhut in das Lager rückten, stürzte plötzlich eineSchaar stanz. Reiterei hervor; General Hager eilte mit einemRegiment Dragoner und 1 Kanone herbei und warf den Feindmit Verlust zurück. Während dieses vorging, langte bei Erz-herzog Johann die Meldung ein, daß Feinde von Bafsano her-anrückten, auch zeigte Kanonenfeuer in der Richtung von Tre-viso, daß sich dort ein Gefecht entsponnen habe. Der von Eugenentsendete General Durutte hatte sich mit der stanz. Garnisonvon Venedig verbunden und marschirte seiner Weisung gemäßauf Treviso, drückte die Vorposten des Feindes dahin zurück, undgriff dann mit dem 18., 22. und 23. Infanterieregimente und2 Reiterregimentern Kollenbach in der Stadt selbst an, aber seineAngriffe wurden zurückgeschlagen. Um 10 Uhr Nachts stieß auchHirsch zu Kollenbach, und nun traten beide den Rückzug an undgingen bei Lavadina über die Piave.
Am 6. Mai rückte das öfter. Heer mit Tagesanbruch überdie Piave; an demselben Tage schrieb Erzherzog Johann an denF. M. L. Jellachich, und trug ihm auf, das Gebirgland vonSalzburg zu behaupten, die Eingänge des Salzkammergutes zubesetzen, das Volk aufzubieten und zu bewaffnen und die Ver-bindung nnt Tirol zu behaupten. General Vogl, der in Klagen-furt befehligte, sollte sich mit ihm in Einvernehmen setzen, dieauf den Lauern gerückte Kraincr Landwehre nach Krain sendenund die Vorräthe zurückschaffen. Das reißende Vordringen derFranzosen in Oesterreich und vor Wien bewirkte aber an vielen