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Orten schädliche Verwirrung. Am 7. blieb die öfter. Armee inihrem Lager und hielt wieder Rasttag, theils um die verschiedenenTruppenabtheilungen zu sammeln, theils um der Fortbringungder rückwärtigen Verrathe Zeit zu verschaffen, endlich um Nach-richten von allen Seiten einzuziehen. Auch der 8. Mai sollte derErholung gewidmet seyn; allein der Feind zeigte deutlich genug,daß er diese Ruhe nicht gönnen wolle, indem er alle Anstaltentraf, am 8. über die Piave zu gehen und sich auf die Oesterrei-chs zu werfen. Johann beschloß indessen, dem Feinde den Ueber-gang streitig zu machen.
Die Armee Eugen's hatte eine Richtung eingeschlagen, in.welcher das Gelände flach, durch mehrere Bewässcriingskaitälcdurchschnitten und im Norden von den Hügeln von St. Sal-vador begränzt ist. Die Piavesella, eine kleine Ableitung derPiave, fließt in einer Entfernung von 2000 Klaftern parallel mitderselben. Der Monticano, ein mit Dämmen eingefaßter, mitziemlich vielen Brücken versehener Bach ergießt sich in derselbenRichtung, in der Entfernung von 4000 Klaftern. Jenseits dieserEntfernung kommt man auch noch an die Ceveda. Zwei Haupt-communikationen befinden sich in dieser Gegend: die Hauptstraßevon Treviso nach Concgliana, die über Spresiano und Sussig-nana sich auf den Höhen fortzieht; und die alte Straße, die vonbeiden Städten über Lavadina Campana und Boeca di Stradaführt; beide Straßen sind ungefähr 2000 Klafter von einanderentfernt. Die zwei Brücken von Lavadina und Priuli, über dieman über die Piave ging, waren nicht mehr vorhanden. DieBäche und Kanäle dienten den Oestcrrcichcrn zur Deckung, diedurch mehrere Dörfer und eine große Anzahl Häuser noch ver-stärkt wurde; ihr rechter Flügel war durch Höhenpunkte gesichert,und ihr linker schwer zu umgehen. Die Jahreszeit kam ihnengleichfalls zu statten, so daß der Erzherzog Johann sich mit derHoffnung schmeicheln konnte, diesen Fluß behaupten und den Vice-könig an den Ufern desselben aufhalten zu können. Er ließ beiNarvese einige Brustwehren anlegen, die vorzüglichsten Ueber-gangspunkte mit Truppen besetzen, und eine bedeutende Artillerieaufpflanzen.
Eugen, der Napolcon's Ucbergang über die Piave und denTagliamento gesehen hatte, wollte diesem glorreichen Beispielefolgen. Auf den Eifer und die Festigkeit seiner Truppen rech-