rasch an das Werk geschritten. Alles kam darauf an, die Mann-schaft nicht einzeln dein stärksten Andrang des Stromes Preis zugeben; zngwcife zusammengeklammert, fand der Schwächere eineStütze und der Sinkende Rettung. Längs dem Ufer war dieStrömung am heftigsten und mußte also vermieden werden.Dieß geschah, indem der Ban Ginlay über diesen reißendenTheil des Flusses eine Art Fnrthbrücke machen ließ. Durch seinebelebende Zuspräche ermuntert, machte hierauf eine Compagniedes Regiments Alvinzy zuerst den gefahrvollen Versuch, denFluß zu durchschreiten; aber am entgegengesetzten Ufer boten sichdieselben Beschwernisse dar, und nur mit den größten Gefahre»kampfend, konnte die Mannschaft mit unglaublicher Anstrengungdasselbe gewinnen. Ginlay eilte nun selbst dahin und mit gleichglücklichem Erfolge wurde auch hier dem Uebel gesteuert, indemer die größten Fuhrwescnswagen, schwer mit Steinen beladen,in den Fluß führen und so die Gewalt der Strömung brechenließ. Auf diese Art wurde dem öfter. Heere der noch einzigeWeg zum Rückzüge geöffnet und derselbe von dem Erzherzogemit der Armee, dein Geschütz und den Hagen ohne bedeutendenVerlust bewirkt. Der Marsch wurde nach St. Daniele fort-gesetzt und ein Lager daselbst bezogen. Der General Calnassy,war noch vpn ihm getrennt und einige DetaschcmentS noch nichteingetroffen.
Am 9. Mai frühe um 4 Uhr hatte sich General Desairinit dem Vorlrabe der Armee in Bewegung gesetzt, ging durchConcgliano und erreichte Sacile; mit der öfter. Nachhut unterGeneral Frimont fechtend, zog er nach Vigonovo und lagertesich daselbst. Der Nizekönig und die Armee war in und beiConcgliano, General Baraguay d'Hilliers aber wurde nachPorto Buffolo geschickt und hob eine Anzahl Feinde auf.Am 10. ging die italien. Armee wieder vorwärts; Broussierstieß bei Pordenone auf Calnassy und schlug sich mit ihm herum,worauf derselbe über den Tagliamcnto ging, seinen Marsch überIsdine fortsetzte und am 12. Mai zu Karfreit anlangte. Desairzog auf der Straße von Codroipo, auf die sich Calnassy vonPordenone aus geworfen hatte, indem er vielleicht glaubte, ersey der ganzen öfter. Armee auf der Ferse; Grouchy folgte ihm,der Vortrab von Grcnier kam nach St. Martin. Grouchy, derden Oberbefehl über die Reiterei übernommen hatte, schickte die-