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in Puscharnitz, und ein anderes etwas schwächeres hatte dieHäuser an der Möllbrücke unterhalb Mühldorf besetzt; Saren-burg wurde durch Chasteler befreit. Die kleine Garnison dieserFeste, namentlich unter Hauptmann FavcrynS, durchstreifte öftersKärnthen, nahm oft Geld, Gewehre, feindliche Voten u. dgl.,und hemmte die feindlichen Erpressungen. Chasteler, der nunmit Gewißheit wußte, daß außer den 3000 Mann Nuscä's keineanderen feindlichen Truppen weder bei Villach noch bei Klagcn-furt sich befänden, auch kein feindlicher Angriff aus dem Salz-burgischen zu besorgen war, beschloß den Durchbruch durch Kärn-thcn nach Steyermark zu unternehmen, um sich daselbst mit demHeere des Erzherzogs zu vereinigen. Ack 1. Juni erreichte erGreifenburg, seine Vorhut Spital; RuSca zog sich aber überVillach und Beiden und am 5. nach Klagenfurt zurück, Chastelerzog am 4. in Villach, am 5. in Kohldorf ein.
Inzwischen sollte der F. M. L. Jellachich nach dem erhaltenenBefehle nach Gratz marschiren, dort am 26. oder 27. Maiseyn, und diese Stadt bis zur Ankunft Johamüs behaupten. Am25. Mär; 17M hatte der Hcldenmuth der Vorarlberger bei Feld-kirch wider Massen» dem General Jellachich eine trügerische Re-putation begründet, die aber eben im Vorarlberg, im Oktober1805, durch eine Capitulation mit dem Marschall Augercau gleicheiner Sternschuppe wieder unterging. Jellachich hatte dann 1800 .
ein schönes Corps unter seinen Befehlen, hatte München besetzt,darin ein gesellschaftliches Talent, Feinheit und literarische Bil-dung gezeigt, hatte dann vor Ludwig von Bayern aus München,vor Wrede aus Salzburg weichen müssen, hatte dann gezaudertTirol zu unterstützen, und entscheidend gegen die Bayern dortselbstund in Salzburg aufzutreten. Nun lag auf seiner ungeschwächtenVereinigung mit dem Erzherzog Johann alles, um die RettungJnnerösterreichs und selbst eine neue, offensive Bewegung desErzherzogs mit zu erzwecken. Am 20. von Radstadt abgegangen,war Jellachich am 24. über Nottenmann nach Mautern gekom-men; von hier aus wollte er bei St. Michel die Straße vonLeoben und Bruck fassen, die ihm noch offen war, um nach Gratzzu gelangen. Engen, von diesen Bewegungen Jellachich's unter-richtet, befahl dem General Grcnier, ihm den Vorsprung beiSt. Michel abzugewinnen; Serras, und nach ihm Durutte wur-den am 25. in aller Eile und frühe auf der Straße von Leoben
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