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zu marschircn, die Umgehung zu fördern, sich standhaft zu ver-theidigen, und falls er der Uebermacht weichen müßte, sich gegenMoSburg zurückzuziehen. Die errungenen Vertheile des GeneralNusca auf der linken Flanke der Position bestimmten den GeneralSchmidt, in der Voraussetzung, daß der F. M. L. Chasteler hin-länglichen Vorsprung auf der Völkcrmarktcr Straße gewonnen,an alle Truppen den Befehl zu ertheilen, sich schleunig auf derStraße von Velden zurückzuziehen, wohin er mit seiner Brigadeschon den Marsch angetreten hatte, damit ihm dort der Feindnicht zuvorkomme; durch diesen Abinarsch war nun auch dierechte Flanke der Stellung des Calvarienbcrges ohne Stütze.Nusca nahm diese Blöße kaum wahr, als er bei 200 MannCavallerie auf dem linken Canalufer in einer geschlossenen Linievorrücken ließ. Die nur 50 Pferde zählende Escadron von Ho-hcnzollern, unfähig, einem so mächtigen Andränge zu widerstehen,mußte sich zurückziehen, und dennoch suchte sich der Oberst Volk-mann, der die Verlassung der Position für den sichern Rückzugdes F. M. L. Chasteler als zu frühe ansah, ungeachtet dreierwiederholter Befehle des Generals Schmidt, sich nach Velden zu-rückzuziehen, in seiner Stellung zu behaupten. Er deckte denrechten Flügel rurch die veränderte Aufstellung deS unter demCommando des Hauptmann HaaS stehenden 3. Bataillons vonI. Icllachich, welches sich theilwcise auf den letzten Abhängenzwischen ^dem Gebirge und dem Canal postirte, so wie durch dievortheilhafte Plazirung zweier Kanonen, welche ohnehin nichtmehr wirken konnten, und auch jede bis auf 20 Schüsse sichverfeuert hatten. Zur Unterstützung des stark bedrängten linkenFlügels wurde noch das 2. Bataillon des Regiments I. Jella-chich entsendet; 100 Mann vom Infanterieregimente ErzherzogFranz Carl, obschon sie zur Brigade Schmidt gehörten und denBefehl zum Rückzüge hatten, wurden von dem Obersten Volk-mann aufgehalten, und zur Unterstützung der beiden ersten Ba-taillons rechrs der Calvarienkirche aufgestellt.
So war die Lage um 4 Uhr Nachmittags, als die Bravourder öfter. Truppen über die Mißlichkcit ihrer Lage siegte. DerHauptmann Haas mit dem 3. Bataillon empfing die anrückendefranz. Reiterei mit Enschlossenhcit, sendete ihr einige gut ange-brachte Kanonenschüsse entgegen, und da sie zu wanken anfing,rückte er im Sturmschritte vor, worauf sie im gestreckten Trabe