Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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zurückeilte, und der Feind sich auf dieser Seite ganz in die Stadtzog. Auf dein linken öfter. Flügel war er bis zum EintreffendeS 1. Bataillons im Vortheil, die dort befindliche Truppe über-flügelt und zerstreut. Nach dem Eintreffen des 1. Bataillonsvon I. Jellachich aber wurde sie sogleich gesammelt, der Feinodurch einen raschen Angriff von der bereits erkletterten Höhehiiiabgeworfen und für diesen Augenblick die Gefahr abgewendet.Allein der kräftig unternommene Angriff der Franzosen hätte baldden Verlust der errungenen Vortheile nach sich gezogen, wärenicht das zur Unterstützung bestimmte 2. Bataillon von I. Jel-lachich, unter dem Commando des Hauptmann Fenvesy, schnellangerückt. Auf den Vergatterungsstreich, wo sich die asS Vorhutund Tirailleurs vorgcsendcten kleinen Abtheilungen zusammen-zogen, beschleunigte das 2. Bataillon sein Vorrücken; eben erhieltMajor Marr den Befehl des General Schmidt, den Rückmarschnach Velden anzutreten. Da aber die Verlassung der Positionnicht nur die Gefangennehmung des größten Theils der auf deinCalvaricnbcrge postirten Truppen, sondern auch eine nachdrück-liche Verfolgung des F. M. L. Chasteler zur wahrscheinlichenFolge gehabt hätte, so wurde, sobald das 2. Bataillon aufgestelltwar, dem feindlichen Angriffe mit Sturm von allen Seitenkräftig begegnet. Der Feind war durch diesen unerwartet jähenAngriff zum eilenden Rückzüge nach Klagenfurt gezwungen, biswohin er von den 2 B ataillons verfolgt wurde, und 2 Offiziere,und 04 Mann an Gefangenen verlor. So war Ruöca nunauch auf dieser Seite in die Stadt zurückgeschlagen, deren Vor-städte durch den Major Marr besetzt wurden.

So endete um 5 Uhr Nachmittags dieses Gefecht, welchesden General Rusca durch seine mißlungenen Angriffe einge-schüchtert und durch den dabei erlittenen Verlust geschwächt, inKlagenfurt zurückhielt. Der Oberst Volkmann, in steter Beob-achtung des Gegners, wartete die Nacht ab und trat um Mitter-nacht mit seiner Colonne und dem Geschütze, nachdem er zu-vor den Feind durch einige Schcinmärsche irre geleitet, denWeg auf der St. Weiter gegen die Völkermarkter Straße an,passirtc die Gurk und erreichte daS Corps von Chasteler, ohneim mindesten verfolgt zu werden.

In diesem Gefechte verlor seine Truppcnabthcilung nur 6Todte und 51 Verwundete; ungefähr 80 Mann, die von der