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Colonne abgekommen waren, sammelten sich zu MoSbnrg undgingen, einer frühern Anordnung gemäß, nach Tirol zurück, wozwei Compagnien des Regiments Joh. Jellachich zurückgebliebenwaren. In dem Verluste Nusca's sind 50 Todte und 200Verwundete aufgeführt.
Nach dem bei Klagenfurt gelieferten Gefechte ging Chaftcleram 7. bei Stein über die Donau und von dort über Ebern-dorf, Bleiburg, Windischgrätz nach Meilenstein, das er am 10.erreichte und sich über Gonowitz mit dem Banus von Kroatienvereinigte, der damals Stellung zwischen Nohitsch und Marburggenommen hatte. General Schmidt ließ sich mit 6 Compagnien,einer Abtheilung Chcvaurlegcrö und 2 Geschützen um seine Ver-bindung bringen und fand sich gezwungen, über Villach, Lienz,nach Tirol zum dortigen Corps unter General Buol zurückzu-ziehen. Sein Benehmen wurde nachmals einer Untersuchungunterworfen, deren unrühmlicher Beendigung ihn aber derTod entzog. General Nusca sendete den General Bcrtolettiab, Villach mit 3 Bataillons zu besetzen; dieser hielt sich daselbstbis Ende Juni, deckte den Marsch der aus Italien kommendenTruppen und kümpftc täglich mit den Tirolern und Streifcorps.
Marmont erhielt über Chasteler und seine Bewegungenwidersprechende Nachrichten. Alan sagte, derselbe würde überCaporetto nach Görz marschircn; doch kündigte seine Bewegungseit dem 3. Juni und besonders seit dem 4. offenbar das Ge-gentheil an. Endlich hörte Marmont zu gleicher Zeit, daß Cha-stcler am 5. Abends zu Klagenfurt wäre, daß er bei Stein überdie Drau ginge und seine Equipagen nach Marburg zurückgehenlasse. Wäre er 2 Tage früher angekommen und hätte er sofortoberhalb Krainburg den Weg nach Nakles, wo die Straßen vonKlagenfurt und Villach zusammentreffen und von wo ein Ge-birgsweg durch den Paß von Puresen an den Jsonzo führt,eingeschlagen, so hätte ihm Chasteler nicht entwischen können;wollte er aber etwa, nachdem er an der Drau abgeschnitten war,seinen Weg an die Murr nehmen, so fiel er dem General Mac-donald in die Hände.
Marmont blieb vom 3. bis 16. Juni in Laibach, ohne daßder Beweggrund hierzu bekannt wäre. Durch einen nachdrück-lichen Brief des Masorgeueral, Fürsten Berthier, wurde er end-lich aus seiner Unthätigkeit geweckt, entschuldigte sich aber in