Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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verlassen hatte, sah sich bald an der Spitze eines Corps, dasstark genug war, den Feind zu bekämpfen und ihn in feinemRücken zu bedrohen. Doch war er zuerst darauf bedacht, Czcn-tochan und Thorn vor einem Handstreich zu sichern.

In Posen hatte Dombrowsky den Angriff des Feindes er-wartet; da aber der öfter. Feldherr nicht kam, bewegte er sichvorwärts. Bald mußte Ferdinand sehen, wie seine Detasche-mentö zurückgeworfen oder aufgehoben wurden und zwar noch eheer wußte, daß sich in dieser Richtung ein Feind befinde. Dom-browsky ließ die ganze feindliche Linie von Czenstochan und denUfern der Pilica an bis nach Bromberg, wo es zu einem ziem-lich heftigen Gefechte kam, angreifen. Um Hülfe nach Thorn zuschaffen, hatte er bald über Jnowraclaw eine Verbindung mitdiesem Platze eröffnet. General Mohr, der diese Stadt mittler-weile beschossen hatte, sah sein fruchtloses Verfahren, dcmolirteden Brückenkopf und zog dem General Dombrowsky entgegen;allein die vorgezogenen öfter. Corps wurden allenthalben gegenWarschau bald zurückgenommen. Dombrowsky neckte die Zu-rückziehenden und zog Warschau näher; am 26. Mai war erzu Sleszyn; General Kosinsky, der seinen Vortrab führte, waran demselben Tage bei Babiak und hatte Spitzen bis Kutnovorgeschoben; der polnische General Hauke marschirte zur Linken,nach Gostynin, um die Ufer der Weichsel vom Feinde zu reinigen,General Michael Dombrowsky nahm seinen Weg zur Rechtenüber Lenczy, wo er den Feind vertrieb. Die Polen hofften, dieOesterreicher, die aus der Richtung von Thorn kamen, bei Lo-wicz zu treffen; allein diese marschirten so rasch, daß kaum einigeWahrscheinlichkeit blieb, dieselben an der Pilica zu erreichen. Derganze Heertheil Dombrowsky's schlug deßhalb den Weg ein, derüber Rawa dahin führt.

Dombrowsky hatte zur Errichtung und Bewaffnung einesCorps in einem großen, reichen, bevölkerten, vom Feinde nurmit einigen Detaschcmentö besetzten Lande vieles thun können;General Zayonczek fand dagegen in der Woiwodschaft Lublingrößere Hindernisse; doch gelang es ihm auch, Truppen aufzu-bringen, die er fetzt nach Praga führte.

Erzherzog Ferdinand hatte den ganzen Monat Mai hindurcheine Stellung an der Bzura genommen, aber immer verändert;sein Hauptquartier verlegte er, aus unbekanntem Grunde, fast