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größten Vertheidigung fähig gemacht; sie enthielten ein Magazinund eine angemessene Anzahl von Backöfen. Napoleon selbstkam alle Tage auf die Insel Lvbau, um nach den Arbeiten zusehen, diese zu leiten und neue Werke anzugeben; er untersuchte,von Masscna begleitet, das Ufer des äußern Arms der Donauauf das Genaueste, und bezeichnete als Hauptpunkte zu Batte-rien und zum Brückenschlag: den alten Uebcrgangöpunkt, dieAleranders-Jnsel, das weiße Haus und die Stelle, wo der Do-uauarm in den Hauptstrom einfällt. Den Generalen Fouchcrund Rogniat gebot er schon am 31., auf genannten Ufern dieStellen ausfindig zu machen, wo die erforderlichen Brücken ge-schlagen und Batterien angelegt werden konnten, und trug demMarschall Massena auf, 6 Brücken anfertigen und zur Bestrei-chung der jenseitigen Ebene, wo der Feind sich verschanzte, dienöthigen Batterien auswerfen zu lassen. An gefährlichen, demfeindlichen Feuer sehr ausgesetzten Stellen sagte er immer: „hiermuß ein Tambour, eine Brustwehr angebracht werden, damitwir nicht unnöthiger Weise bleute verlieren." Er drückte dieHoffnung auS, daß diese Arbeiten bis zum 10. Juni hin beendigtseyn dürften, und die Soldaten ließen sich die Sache so angelegenseyn, daß zu der bestimmten Zeit, trotz des häufigen Regens unddes Steigens der Donau, die Batterien und die gedeckten Ma-gazine größtentheils vollendet waren. Eben so eifrig ließ Ver-wand an einer Floßbrücke, die schon nach wenigen Tagen in denFluß gelassen werden konnte, arbeiten.
Napoleon war es nicht entgangen, daß die Nebcrgangspunktecnn Spitz und bei Nußdorf entweder zu einer wirklichen Ope-ration oder zu Scheinangriffen sehr geeignet wären; um denFeind außer Stand zu setzen, etwas mit Gewalt oder durch einenUeberfall hier auszurichten, ließ er die Taboriuseln, die sich biszum Hauptstrom an der Spitz erstrecken, besetzen; die nach derLeopoldstadt führenden, von den Oestcrrcichern abgebranntenBrücken wurden durch Meßbrücken ersetzt. Alles dieses hattekeine Schwierigkeiten, indem die Inseln am rechten Ufer nichtvon den Oesterreichern besetzt waren. Man säumte französischerSeits nicht, diese Floßbrücken durch Vcrschanzungen zu decken,und auf dem Ufer Batterie« anzulegen, die den Hauptstrom beiNußdorf der Länge nach bestreichcn konnten; andere Batterienbeherrschten wieder auf andern Punkten den Strom. Die Franozscn