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det, Derschanzungen, und bei der Stadt Enns einen Brückenkopfanfliegen; eine bewegliche Colonne von 300 Reitern, 1 Ba-taillon Infanterie und 2 Feldstücken mußten von Ainstetten ausdie ungestörte Verbindung mit Wien unterhalten und gegen feind-liche Versuche, die Donau zu überschreiten, wachen. Am 8. Junifrühe 2 Uhr stieß- der bayr. Lieutenant Carl Prinz v. Oetttngcn-Spielbcrg mit 10 Mann vom Chevanrlcgcrsregiment König inder Nähe von Stepereck aus eine 40 Mann starke öfter. Patrouille.Kühn griff er, die Ueberlegenheit des Feindes nicht achtend, den-selben an, und warf ihn mit bedeutendem Verlust auf seinenHauptposten zurück. Am 19. Zuni ging General Wrcde miteiner Abtheilung seiner Division am linken Donauufcr von Li»;aufwärts gegen Ottcnöhcim, um dort die vom Feinde in derNähe von Werth gesammelten 31 Schiffe und mehrere Fährenzu vernichten, bei welcher Gelegenheit er erfuhr, daß die Oester-reicher ihre vornehmste Stärke bei dem gut befestigten PunkteHcllmannSöd hätten, um dort den Eingang nach Böhmen überZwettel s4 Stunden von Nn;) zu decken. Der Marschall Lc-fcbvre sendete deshalb am 22. den General Wrede mit dem 6.Infanterieregimente Herzog Wilhelm, dem 1. Bataillon des In-fanterieregiments Prinz Earl, mit dem 2. Bataillon dcS 13. Re-giments, 4 EseadronS dcS Chevanrlcgcrsregiment König, 5 Ka-nonen der Batterie CaspcrS und 1 Schwadron deS Chevaurlegers-Negiments Leiningen zu einer sogenannten Necognoscirnng gegenHcllmannSöd ab. Frühe des Morgens brach Wrede, begleitetvon den Generalen Pressing und Minneei, dahin auf. Weil dasstark befestigte Schloß Wildberg und die Bergschluchten es ge-fährlich machten, die große Landstraße zu beschreiten, ließ er denGeneral Minucci mit 5'/^ Compagnie, 1 Geschütz und 1 Esca-dron über Gramstetten gehen, während er mit dem Großthcileseiner Truppen auf dem mühseligen Wege über Granwedel zog,wo daS 2. Bataillon vom Negimente Herzog Wilhelm blieb, umdas Schloß Wildberg im Rücken zu beobachten. Kaum war derMazor Palm mit der Vorhut in die Tiefe deS vorliegendenWaldes Rodel hinabgekommcn, wurde er von feindlichen Postenlebhaft angegriffen, welche hinter Morästen und einem dichtenVerhau an den Hirschlager Höhen standen; auf den Höhen selbstwaren 2000 Mann Linientruppen und Landwehre hinter Erd-aufwürfen mit 4 Geschützen, welche den Verhau Vortheilhaft be--
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