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Truppen. Er sollte den Nückcrlberg nehmen, über den Noscn-bcrg vorrücken und die Weinzierlbrücke im glücken bedrohen.2 Compagnien St. Julien hatten die Avantgarde und rücktengegen den Rosenberg vor, 2 Bataillone Simbschcn folgten alsHauptcolonne, 1 Grenzbataillon wurde als Reserve nachgeführt,daS andere aber gegen die Vorstadt St. Lconhard gesandt. Beimersten Angriff wurden die Franzosen von den Höhen geworfen,sammelten sich aber wieder, und trieben den General Kalnasspanfangs zurück; doch dieser ordnete seine Truppen zu ciuem neuenAngriff, welcher mit glücklichem Erfolge ausgeführt wurde. DieFranzosen wurden vom Nückcrlbcrge vertrieben, der Rosenberggenommen , und die franz. Bataillons zogen sich zur Weinzicrl-brücke; das Szluincr Reservebataillon reinigte alle Häuser derd'eonhard-Vorstadt, die Bataillons vom Simbschen, Franz Carlund die Ottachancr nahmen die französ. Kanonen, auch wurden400 Gefangene gemacht, und der mit 3—400 Oesterreichcrn ineine Kirche eingesperrt gewesene Major Munich, der im Verlaufdes Gefechtes gefangen worden war, wieder befreit. Die beidenfranz. Regimenter unter Gambin und Nagle kehrten hierauf un-vernichtet Abends zu Broussicr zurück; umsonst versuchte diesernoch mit 2 frischen Bataillonen den Ocstcrreichern ihre mühsamerrungenen Vortheile zu entreißen; seine Angriffe scheiterten anihrem Muthe.
Während des Gefechtes hatte man den Schloßberg in derNacht und den ganzen Tag hindurch mit Proviant und Munitionreichlich versehen. Weil dadurch der Hauptzweck erreicht warund der Ban durch den Erzherzog Johann die Nachricht em-pfing : der Vicekönig scheine Bewegungen zu machen, die auf ihnoder Chasteler abgesehen seyen, und auch ferner ihm eine noth-wendige Vereinigung über Szerdahelly an das Herz legte; weilendlich Marmont sich mit Broussier verband, und der Ban sichmit geschlossenem Armeecorps ihnen entgegenzusetzen zu schwachwar, so beschloß er, um sich mit Chasteler schleuniger verbindenund zugleich den südwestlichen Theil Ungarns decken zu können,sich von Grätz in die Stellung von Gnaß zurückzuziehen.
Der Verlust der Oesterreicher in dem Treffen von Grätzbestand an Todten, Verwundeten und Gefangenen in 975 Mann,worunter 26 Offiziere. Ueber den Verlust der Franzosen wider-p rechen sich die Berichte zu sehr; übrigens machten die Oestcr-