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reicher 400 Gefangene. Die patriotischen Grätzer nannten denBan Giulay nach seinem Znge gegen Broufsier, auf die napo-leonischen Creationen anspielend: „den Herzog von Nückerlberg."
Mit der Dämmerung des 26. stieß Marmont's Vortrab zuBrousücr, am andern Tage folgte das Corps, und beide Gene-rale trafen Anstalten, Grätz den Ocsterreichern zu entreiße»,als Giulay ihnen bereits nach Gnaß hin ausgewichen war.Niarmont, der jetzt das Commando über die 3 Divisionen Brous-sicr, Viontrichard und Clausel übernahm, wollte ihn verfolgen;allein da man berichtete, daß der Banus nach St. Gotthardmarschire, bestimmte ihn diese Bewegung, sich am 29. gegenGleisdorf zu wenden, wo er in Verbindung mit Fcldbach undFürstenfeld, der Operationslinie Macdonald's stand, und zugleichdem Feinde die Straße nach Wien versperrte. Er suchte hieraufin Eile Wien und die Lobau zu erreichen und den Kaiser dadurchzu besänftigen, der ihm in einer Depesche vom 28. Juni seineUnzufriedenheit bezeigt hatte, daß er den Ban, so wie Chastelerverfehlt habe. Die Bewegungen der Colonnen Marmont's gegenFeldbach, Waldegg, das Werfen einer öfter. Escadron nachWciß.cnbach u. s. f. verursachten in dem Ban Giulay den Glau-ben , der Feind wolle ihn angreifen; er ließ Truppen auf dieHohe vom Grätzer Wirth abrücken, um die Vortruppen zu unter-stützen, und rückte selbst am 1. Juli vor, um die Franzosenanzugreifen, die bereits Grätz geräumt hatten und der Lobau zu-eilten. Giulay beschloß daher auf der Stelle wieder nach Grätzvorzurücken. Der Rittmeister Klein mit einem gemischten Com-mando wurde über Weiß und Pirkfeld den Feinden in die Flankezur Verfolgung und Abbruch nachgeschickt.
Hätte Klein statt 200 Reiter, 750 Mann Infanterie und 2Kanonen, 2000 Mann gehabt, so würde er alles Geschütz, Mu-nition und Bagage aufgehoben, und eine große Zahl Gefangenegemacht haben, so unerwartet erschien er dem Feinde. Er nahmbei Kindsbcrg 3 Commissäre, 25 Offiziere, 250 Soldaten und00 Pferde. Ein anderes Dctaschementlhob in Leoben den franz.General Pouget mit seinem Gefolge auf, und fand im dortigenSpitale gegen 1000 Kranke und Verwundete, wovon jedoch einDrittthcil Oesterreicher waren. Ein anderes Detaschement hatteeinen von Klageufurt nach Wien für die franz. Armee bestimmten