Dreiuirdzlvarrzigjies Pnch.
Nachdem Napoleon auf dem Terrain selbst und durch schrift-liche Befehle die Arbeiten auf der Insel Lobau angeordnet hatte,enthielt er sich eine Zeit lang, dieselbe zu besuchen, um die Auf-merksamkeit des Erzherzogs davon abzuleiten. Dennoch gingendie Arbeiten rasch vor sich. Alle Mittel der Befestigungskunstwurden angewendet,.um die Lobau zu verstärken; Geschütz vomschwersten Caliber, das man auf den Wällen von Wien erbeutethatte, wurde in die Werke gebracht. Zwei Jochbrücken, eineSchiff- und eine Floßbrücke verbanden die Insel mit dem rechtenDonauufer, und eingerannte Pfähle schützten jene vor jeglichemUebcrsall. Die kleinen Inseln in dem noch zu überschreitendenDonauarm, denen die Franzosen die Namen: Alexander, Monte-bello und Espagne (von dem Marschall Berthier, dem gesichtetenMarschall Lärmes und dem gefallenen General Espagne) gege-ben hatten, wurden durch Brücken mit der Lobau, welche dieSoldaten „Insel Napoleon" begrüßten, zusamrnengehängt, über-dieß hatten die angekommenen Seeleute der Garde eine kleineFlottille von bewaffneten Fahrzeugen ausgerüstet, welche auf demDonauarm und zwischen den Inseln kreuzte, und das Hinüber-setzen nach dem linken Ufer erleichterte. Große Vorräthe vonMunition und Lebensrnitteln wurden zusammengehäust ')-
1 ) Valenlini, S lös-60. — Savary schreibt: »die Arbeiten,welche unsere Ingenieurs an der Donau oollbrachrc»/ waren