Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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zur Rechten die Dragonerdivisionen Grouchy und Pully; nebenihm zur Linke» entfaltete sich Bernadotte mit den Sachsen, zudenen die stanz. Division Dupas gestoßen; neben diesem standOudinot, und an diesen stieß Massena. Auf dem äußersten linkenFlügel der Schichtlinie rückte Lasalle, auf dem äußersten rechtenaber Mvntbruu, beide mit leichter Reiterei vor. Davoust sendeteletzteren gegen Schönfeld, dem Erzherzog Johann entgegen, von demman noch nicht wußte, welche Maßregeln er von Preßburg aus er-griffen habe. Nachmittags 3 Uhr endlich war eS, als der Nest derArmee und die Reiterei der Garde die Brücken passirtcn.

Der Erzherzog Generalissimus hatte den raschen, und unterBegünstigung der stürmischen Nacht so glücklich unternommene»Uebergang nicht mehr hindern können, die feindliche Stärke hattenicht nur festen Fuß gesetzt, sondern sich auch beträchtlich ausge-breitet und zum ferneren Angriffe günstig geordnet; ihre sämmt-lichen Heertheile waren in zusammenhängender Bewegung, überallwechselseitiger Unterstützung fähig und versichert; die öfter. Heer-theile aber standen noch zu weit auseinander, als daß sie demso rasch entwickelten Feinde gleich mit gehöriger Macht hättenentgegenrücken und ihn gegen die Donau zurückwerfen können.Eine Borhut aller Waffen, unter dem Befehle des F. M. L.Nordmann, hatte vorwärts an der Donau gestanden, und warnun im Rückzüge aus Großhofcn und Markgrafen-Neusiedl; andie Donau lehnte sich rechts das sechste Armceeorps unterF. M. L. Klenau, weiter zurück hielt das fünfte Eorps unterF. Z. M. Neuß-Plauen die Umgegend des Bisamberges besetzt,dann folgte links hin rückwärts das dritte unter dein F. Z. M.Collowrath bei Hagenbrunn, hierauf die von sämmtlichen Regi-mentern in Bataillons zusammengezogenen Grenadiere unter demF. M. L. Prohasca bei Säuring, und bei Breitenlee die Masseder Reiterei umer dem Fürsten Johann Lichtenstein, ferner beiWagram das erste Corps unter dem G. d. K. Bcllegarde, undin derselben Richtung angeschlossen bei Baumersdorf das zweiteCorps unter dem F. M. L. Hohenzvllern, und das vierte unterF. M. L. Nosenberg bei Markgrafen-Neusiedl. Es wären daherzu jenem Zweck nur die drei ersten Heertheile hinter dem Ruß-hache nebst der Reiterei zu Hand gewesen, die Grenadiere nichtsogleich, und die beiden Corps am Bisamberge standen fast zweiMeilen entfernt. Umer diesen Umständen sah sich der Erzherzoggenöthigt, die Schlacht nicht an der Donau, sondern erst weiter