Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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rückwärts anzunehmen, die Zeit des AnrückenS der Franzosenzum Zusammenziehen seiner Truppen zu verwende», und in derVortheilhaften Stellung, die er zwischen Stammersdorf und Mark-grafcmNeusiedl einnahm, den ersten Stoß abzuwehren, dann abermit aller Stärke selbst anzugreifen, sich vorzugsweise auf denlinken Flügel Napoleons zu werfen, ihn von seiner Brückeiwcr-bindung abzudrängen, und durch das Erscheinen des ErzherzogsJohann in der rechten Flanke und in dem Rücken des französ.Heeres den Hanptschlag zu thun. In diesem Sinne traf er alleAnordnungen. Die Vortruppen, Nordmann und Klenau, hattenden Befehl, sich fechtend zurückzuziehen, und Klenau sich demrechten, Nordiiiaiin dem linken Flügel der Hauptstellung anzu-schließen. Das Corps von Rosenbcrg und das der Grenadierewurden näher herangezogen, um hierdurch den weiten Halbkreis,welchen daS Heer bildete, enger zusammenzuziehen. Die an derobern Donau bei Krems und Linz unter Schustekh und Som-mariva entsendeten Truppen waren zu fern, in jenen Gegenden,besonders wenn der Feind eine Niederlage erlitt, zn wichtig, umauch sie herbeizurufen. Dagegen wurde dem Erzherzog Johannam 5. Juli Morgens frühe ein neuer Befehl nach Preßburggesandt, mit allen dortigen Truppen ungesäumt aufzubrechen, überMarcheck heranzumarschiren, und in Gemeinschaft mit dem linkenFlügel an der Schlacht Theil zu nehmen. Dieser Befehl wurdegleich darauf nochmals wiederholt, weil die Besorgniß, daß derlinke Flügel des Heeres, der keinen rechten Stützpunkt hatte, undseitwärts blosgegeben war, bis zur entscheidenden Stunde einenschweren Stand haben könnte, das Herbeikommen frischer Truppenauf dieser Seite noch besonders zu beschleunigen gebot. Der am4. Juli Abends nach Preßburg abgesandte Courier war am 5.frühe dort eingetroffen, die folgenden kamen ebenfalls ungehin-dert an; aus den zurückkehrenden Nachrichten ergab sich, daßzwar am selbigen Tage (5.) jene Truppen nicht mehr zu er-warten seyen, daß aber ihrer Ankunft frühe am 6. auf demSchlachtfelde kein Hinderniß entgegenstehe. '

Zur nähern Beobachtung deö Feindes hatte Carl einen Theilvon Johann Lichtenstein's Reiterei von Breitenlce gegen Rasch-dorf und Pysdorf vorgesendet. Auf der Seite von Eßling undAspern vertheidigte sich Klenau hartnäckig und zog sich nur lang-sam und stets im Gefechte zurück. Gegen Mittag war schon