Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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vertheidigten, Davoust ließ angreifen. Die öfter. Jäger Wurdenaus Glinzendorf getrieben; die franz. Divisionen Puthod (früherSt. Hilaire) und Morand uinzogen Großhofen in weiter Ent-fernung auf beiden Flügeln, wodurch Nordmann den Ort ver-lassen, und sich fechtend auf Markgrafen-Neusiedl zurückziehenmußte, wo er sich auf der Anhöhe aufstellte. Davoust entsendetebeträchtliche Neiterabtheilungcn zwischen diesem Ort und Ober-Siebcnbrunn, und bedrohte so Nordmanns linke Flanke. Dieserhatte bei den partiellen Gefechten viele Leute und Pferde ver-loren, weil er den Muth, sa die Kühnheit gehabt hatte, mit seinenwenigen Truppen den ganzen rechten Flügel der Franzosen auf-zuhalten.

Ein Theil der östcrreich. Vortruppen war in Naschdorf ein-geschlossen. Bernadotte drang von Rutzcndorf dahin vor, undließ durch das 5. französ. Infanterieregiment das Dorf nehmen.Eine Abtheilung von Johann Lichtenstein's braven Reitern warherbeigeeilt, und rückte dem vordringenden Bernadotte entgegen.Es entspannen sich dadurch partielle Angriffe von den einzelnensächsischen Regimentern, die von den öfter, aber zurückgewiesenwurden. Diese nicht entscheidenden Gefechte wurden jedoch unter-sagt, dagegen die FlanceurS auf der ganzen Linie vorgezogen,wobei man deutlich bemerkte, in welchem vortrefflichen Fütterungs-zustande sich die Pferde der Oestcrreicher besaitn, da hingegendie der Sachsen nur noch in Haut und Knva-en hingen. DieOesterreichs bedrohten selbst Bernadotte, der nach BaumerSdorfhin durch Genernal Dupas eine Demonstration machen ließ;ihre Reiterei behauptete eine Zeit lang das Feld, mußte aberdann dem zahlreich entwickelten Geschütze, Fußvolke und einemAngriffe weichen, den Bernadotte's Adjutant, Gerard, nun Mar-schall von Frankreich, an der Spitze der sächsischen Reiterei unter-nahm. Etwa auf dem halben Wege an den Feind erhielt derrechte Flügel derselben Jnfanteriefcucr von einem Bataillon, dassie gar nicht bemerkt hatte, da es in einer Vertiefung stand, wasjedoch den Rittmeister Lindenau nicht abhielt, seine EscadronHusaren rechts schwenken zu lassen und dasselbe mit Erfolg an-greifen ließ. Die Attake der übrigen Reiterei war dadurch nichtaufgehalten worden, sondern vollkommen gelungen. In diesemNeitergefechte fügte es der Zufall, daß das sächsische leichte Reiter-regiment, welches zum Inhaber den Herzog Albert von Sachsen-