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heftiges Lauffeuer von kleinem Gewehr. Die Veranlassung war,daß französ. Infanterie sich dem Nußbache genähert und einenSchwärm kühner Vorläufer durch den Bach gefetzt hatte, welchergerade auf das erste Treffen, zu beiden Seiten von Baumers-dorf, loslief. Man konnte glauben, daß dieses nicht durch alleWaffen gehörig unterstützte Unternehmen bloß zur Absicht gehabthabe, sich in der Nähe zu überzeugen, ob die Stellung verschanztsey. Doch folgten starke, geschlossene Haufen den Tirailleursnach, und schritten zu einem ernsthaften Angriff.
Oudinvt ließ die Division Grandsca», die durch die DivisionTharreau unterstützt wurde, Baumcrsdorf angreifen, einen kleinenWeiler von etwa 30 Häusern, der durch den Nußbach gedecktwar. Das Gefecht dauerte lange und gab den Franzosen keinResultat; mitten in den Flammen von Baumersdorf rangen beideTheile um den Besitz desselben, aber der öfter. General Zgna;Graf Hardegg behauptete sich mit beispielloser Entschlossenheit imBesitze des Ortes, und besonders der Brücken über den Bach.Da die Franzosen Baumersdorf seiner Tapferkeit nicht zu ent-reißen vermochten, so drangen sie rechts des Ortes, unter deinSchutze des starken Rauches und voni Dampfe der in anhalten-dem Bataillefcuer begriffenen Batterien begünstigt, vor, und mitseltener Kühnheit auf die Höhe, und warfen sich auf den linke»Flügel von Hohenzollern's Corps; allein das InfanterieregimentZach, und ein Theil von Joseph Colloredo leisteten unter Anfüh-rung des trefflichen, eben so einsichtsvollen als tapferen GeneralsBurcsch, den kräftigsten Widerstand, während der Fürst Hohen-zollern selbst das Ehcvaurlegersregiment Vincent herbeiholte, esgegen den Feind führte, und rasch einhauen ließ. Zm Gefolgedieses tapferen Fürsten müssen wir den damals neunzehnjährigenHusarenlieutenant Joseph v. Zedlitz anmerken, der schon im Laufedes KriegeS durch Tapferkeit sich ausgezeichnet hatte, späterhinals Dichter berühmt wurde. Durch das Gewehrfeuer der stand-haften öfter. Infanterie, durch das ungestümme Einhauen derChevanrleger über einander geworfen, war der Feind schnellgenöthigt, über den Nußbach zurückzuweichen; zugleich brachHardegg aus Baumersdorf hervor, fiel auf die Fliehenden, undtrieb sie mit großem Verluste weit in die Ebene gegen Raschdorf.
Inzwischen ging eine französische Colonne, bestehend aus derDivision Lamarque, links von Baumersdorf vor, um ebenfalls