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dcrholt stürmen, wobei auch die Reiterei mitwirken mußte, alleinder Feind konnte nicht wieder daraus vertrieben werden, indemder Erzherzog Generalissimus, die Wichtigkeit Wagram's er-kennend, nach abgewendeter Gefahr im Centrum, mächtige Un-terstützungen dahin gerichtet hatte. Deutsch - Wagram wurdewährend des Kampfes in Flammen gesetzt und cs^ blieb nur einHauS stehen, welches der Erzherzog bezog, als die Nacht vom5. auf den 6. dem Gefechte ein Ende machte. Die Sachsenzogen sich nach Aderklaa zurück, verließen aber diesen Ort nacheinigen Stunden wieder und gingen gegen Naschdorf.
Auf dem äußersten rechten Flügel der Aufstellung mußteD avoust, dem der Befehl des Angriffes, den er mit Oudinot,Macdonald und Bernadotte unternehmen sollte, am spätestenzugekommen war, eine große Strecke Weges zurücklegen, ehe erüber den Nußbach gehen und Markgrafen-Ncusicdl überflügelnkonnte. Er ließ 40 Kanonen aufführen und begann ein lebhaf-tes Feuer; Mvntbrun hatte der feindlichen Reiterei die Flankeabgewonnen und sie dadurch genöthigt, an den Fuß der Höhezurückzuweichen; die Divisionen Morand und Friant gingen überden Bach und griffen auf dem linken User das auf dieser Seiteoffene Markgrafen-Neusiedl an. Dieser Ort, zugleich auf demrechten Ufer angegriffen, wurde tapfer vertheidigt; alle Angriffeder Franzosen wurden durch den Fürsten Nosenberg muthig ab-geschlagen und mit einbrechender Nacht mußten sie über denBach zurückkehren.
So behaupteten die Oesterrcicher das Schlachtfeld und hattenwährend der Nacht folgende Stellung: Nosenberg und Nordmannbei Markgrafen - Neusiedl und auf den dortigen Höhen; hinterihnen Nostiz mit einem Theile von I. Lichtenstein's Reiterre-serve, an ihnen anreihend Hohenzollern, bis hinter Baumers-dvrf reichend und dieses Dorf besetzt haltend; von da bis Wag-ram Bellegarde; die Grenadiere und ein Theil der Reiterreserveunter Lichtenstein zwischen Wagram und Gerasdorf; Collowrathbei Hagenbrunn; Klenau bei Stammersdvrf und Reuß am Bi-samberge. General Fröhlich mit einigen Husaren-Geschwadernstand bei Ober-Siebenbrunn, die linke Flanke der Armee zudecken.
Napoleon's Armee lagerte während der Nacht zum Theile