Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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liegen, weil der Feind über seine meisten Kräfte zu verfügenhatte, und um so mehr, als von der Anrücknng des ErzherzogsJohann keine Spur vorhanden war. Sobald die Franzosen dierückgängige Bewegung bemerkten, verdoppelten sie ihr Feuer,und demontirten dadurch den größten Theil der Artillerie vonRosenberg. Dieses für den Führer schmerzhafte und auf dieTruppen so oft übel einwirkende Innehalten im Angriffe, die-ses die alte Position Beziehen von Seite der Oesterreichs, sahNapoleon für seinen ersten Vortheil an, den zu ergreifen undin seinem ganzen Umfange zu entwickeln, er mit rascher Kraftsogleich bereit war. Auf den Höhen von Stammersdorf blinktendie Bajonette der öfter. Heertheile, welche gegen den linken derfranz. Armee herangezogen, allein ihr Gefecht hatte noch nichtbegonnen, und Napoleon glaubte, daß ihm nun Zeit bleibenwürde, den linken Flügel der Oesterreicher zu schlagen, bevorsein rechter durch den Erzherzog Johann in Gefahr käme. Ersah sich stark genug, seinen linken, ehe er überwältigt würde,noch immer aus seiner Mittelstellung zur rechten Zeit zu unter-stützen, gebot dem Marschall Davoust Markgrafen-Neusiedl nach-drücklich anzugreifen und sich vor der Ankunft des ErzherzogsJohann in Besitz dieses Ortes zu setzen. Er ließ ihm die Cü->rassiere von Arrighi, schickte die Cürassiere von Nansouty nachdem Centrum zurück, gab der, nach dem rechten Flügel in Be-wegung gesetzten Garde den Befehl, gleichfalls in die Stellungvon Raschdorf zurück zu marschiren, wohin auch er selbst zu-rückkehrte. Davoust entwickelte zahlreiches Geschütz, dehntestarke Truppenabtheilungen immerfort rechts aus, und drang inder Rechten der Oesterreicher immer mehr vor. Rosenberg mußtebei Markgrafen-Neusiedl fortan auf bloße Vertheidigung beschränktbleiben.

Aus der ganzen Fronte war lebhafte Kanonade, die sich voneinem Flügel zum andern ausdehnte, und die Divisionen derital. Armee nöthigte, einige Schritte sich zurückzuziehen, bis Be-fehl zum Gegenangriff eingetroffen seyn würde.

Bei dem Beginne des ersten Kampfes hätte in diesem Mo-mente ein lebhafter Angriff auf die, schwach von den Oester-reichern besetzte Höhe das Centrum derselben über den Haufenwerfen und die Armee spalten können. Allein zur Vereitlungdieser Idee seines Gegners hatte der Erzherzog Carl Aderklaa