Band 
[Zweiter und dritter Band.]
Seite
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die Truppe», welche mehrere Angriffe des Feindes tapfer abge-wehrt hatten, der Ermüdung und Uehermacht erliegen müssen.Morand erstieg zum zweiten Male die kleine Anhöhe, von der erherabgeworfen worden war, von dem General Gilly unterstützt,den der General Friant mit dem 15. und 53. Negimente deta-schirt hatte. Diese beiden Generale behaupteten sich endlich,ungeachtet des braven Widerstandes von Seite der Oesterreicher,auf dein Rücken der Höhe. Friant glaubte, nun sey der Augen-blick gekommen, etwas Größeres zu unternehmen; setzte dieRegimenter Nr. 48, 108 und 111 in geschlossenen Bataillons-massen oder Colonncn in Bewegung, und nahm im Sturmschrittedie vor ihm befindlichen Höhen. Doch Markgrafen-Nensiedl hieltsich noch immer, obgleich es durch das auf einem kleinen Berg,der es von Osten dominirt, aufgestellte schwere Geschütz zer-schmettert wurde. Davoust selbst leitete die Angriffe auf diesesDorf, erstieg endlich mit Gudin's Bataillonen die Höhe, nach-dem er die linke Seite von Markgrafen-Nensiedl im Sturm ge-nommen hatte; Puthod bemächtigte sich der entgegengesetztenSeite, wodurch, und durch die Ermattung der öfter. Truppenund die Flammenhitze des brennenden Ortes, Rvsenberg gezwun-gen wurde, denselben zu verlassen, und sich auf die Vertheidigungder Stellung zu beschränken. Das öfter. Heer verlor bei dieserGelegenheit einen sehr braven General, den Baron Peter Vecsey,der an seinen erhaltenen Wunden starb. Roseicherg suchte nunvorzüglich den viereckigen Thurm zu vertheidigen, weil er einsah,daß von diesem ausspringenden Winkel der Höhen des Ruß-baches und dessen Vertheidigung das Schicksal des linken Flügels,ja vielleicht der Erfolg des ganzen Tages abhing, indem er dasöfter. Centrum sein erobertes Terrain noch immer behauptensah. Die von Hohenzollern gesendete Hilfsmannschaft wurde vonNosenherg einzeln, wie sie ankam, auf dem äußersten linken Flügelverwendet, ihn in der Flanke zu verlängern; doch war voraus-zusehen, daß die Franzosen auch diese Verlängerung nicht achtenWürden. Sehnlichst hoffte man, der Erzherzog Johann werdeendlich im Rücken des Feindes erscheinen und dem allzunachthei-ligen Kampfe eine andere Wendung geben. Schon war zu fürchten,diese Truppe» würden zu spät eintreffen, allein so lange ihr Ein-treffen noch möglich schien, mußte die Stellung mit angestrengterKraft behauptet werden.