Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Das Feuer Davoust's jn Nkarkgrafen-Ncusiedl gab Napo-leon das Zeichen zum neue» Angriff, den er eingeleitet hatte.

Da die wiederholten Angriffe gegen die Mitte des österreich.Heeres fehlgeschlagen waren, so faßte Napoleon die Absicht, denFeind von seiner linken Flanke her aufzurollen, und so dieSchlacht zu gewinnen, Aber einfach damit begnügte er sich nicht.Zu gleicher Zeit wollte ex den öfter. Mittelpunkt, wo vorwärtsSüßenbruni: der linke Flügel der Grenadiere mit Collowrathzusammenstieß, durchbrechen, um entweder die Aufmerksamkeitund Hilfe vom bedrohten linken Flügel abzuwenden, oder um,wenn er die ausgedehnte isinie deS Feindes in zwei getrennteHälften zersprengte, noch folgenreicher zu entscheiden. Als voll-endeter Feldherr ließ er sich nicht darauf ein, durch Verstärkungenseines geworfenen linken Flügels ein schwach wirkendes Gegen-mittel anzuwenden, vielmehr überließ er dem rechten Flügel desFeindes augenblickliche Vortheile, um dafür die Absicht, dessenlinken Flügel überwiegend anzugreifen, desto kräftiger durchzu-setzen. Daher sendete Napoleon an Davoust Befehle zur Be-schleunigung des Postens von Mqrkgrafen-Neusiedl, wozu dieseresn Dritttheil der Armee zu seiner Verfügung Hache. Auch Oudinotsollte gewärtig seyn, uin Davoust zu unterstützen, über den Nuß-bach zu setzen, und die Höhen westlich vyn Baumersdorf zu erobern,Oudmot kam durch Eugen und Marmout mit Macdonald inVerbindung. Inzwischen kamen Meldungen von Massena: derrechte Flügel der Oestereicher gewinne immer noch Boden, dieDivision Boudet sey auf die Lvbau geworfen und habe ihr Ge-schütz verloren, die Oesterreicher seyen den Brücken nahe, ihrGeschütz feuere schon im Rücken des französ, Heeres. Napoleonvernahm alles ruhig, und erwiderte nichts, Er stand zwischenAderklaa und Naschdorf im stärksten Kaiwnxnfeuer unbeweglich,mit scharfem Auge alles beobachtend, Dq Macdonald mit denDivisionen Lamarque und Broussier auf dem ihm bestimmtenSchlachtfeld? eintraf, und man noch immer kein Zeichen einesAngriffes von Napoleon sah, da fing man im Generalstabe dieKöpfe zu schüstcln und zu murmeln an; er aber blieb unbeweg-lich, nur den Bück mehrmals forschend auf die Gegend vonMarkgrafen-Neusiedl gerichtet. Als er wahrnahm, daß der Mar-schall Davoust die Höhe dort gewonnen, und sein Geschütz dieFlanke der Dcstcrreichcr überflügelt habe, rief er; „Jetzt ist es