General Nostiz, Oberst Prinz Ferdinand von Sachsen-Eoburg(von Ferdinand Husaren), Oberst Sardagna (von O'ReillpChevanrlegers) wurden verwundet. Alle Angriffe dieser bravenöfter. Reiterei blieben ohne Erfolg; Moraud und Friant erreich-ten immer mehr die Flanke, druckten die feindliche Hackcnstellnngum und erreichten mit ihrem Feuer den Nucken des Thurmesvon Markgrafen-Ncusicdl, den die öfter. Generale zu haltensuchten, da von ihm ihr Schicksal abhiug.
In diesem Momente zeigte sich Oudinot handelnd zur An-ken Davoust's. Schon des Morgens hatte er seine Kanonade etab-lirt und fortgesetzt, um die Bewegung des Feindes, der sich da-mals auf seinem linken Flügel ausdehnte, zu verzögern. GegenMittag erhielt er von seinem Kaiser Befehl, über den Nußbachzu gehen. Oudinot nahm Stellung und vertrieb den Feind.Es war dieses das Corps von Hohenzollern, das geschwächtdurch die an Rvscnbcrg abgegebenen Verstärkungen, nach Abmarschvon Dellegarde auf seinem rechten Flügel mehr Terrain ein-nehmen mußte als es behaupten konnte. Von Oudinot ange-griffen, von Davoust in die Flanke genommen, auch genöthigt,auf seinem linken Flügel einen Hacken zu bilden, von allenSeiten lebhaft bedrängt, mußte Hohenzollern sich bald in dieRichtung zwischen Wagram und Helmhof zurückziehen. GrafJgnaz Hardegg fuhr aber fort, BaumerSdorf zu vertheidigen,als die Division Pactod von Eugcn's italien. Armee, die rechtsvon dem Angriffe Macdonald's marschiren mußte, auf demrechten Ufer des Nußbaches erschien. Sie hatte Befehl, nachWagram zu ziehen, sollte unterhalb des Ortes über den Bachgehen und auf der Höhe Stellung nehmen.
Morand und Friant griffen nun mit Entschlossenheit denHacken an, den Rosenberg hatte bilden müssen und wo der tapfereNordmann befehligte. Muthvoll vertheidigten die öfter. Regi-menter diesen Posten. Oberstlieutenant O'Brien vom RegimenteKerpen ergriff, nachdem seilt Pferd gefallen war, die Fahne seinesBataillons und führte seine Leute dem Feinde entgegen, ihn zu-rückzuschlagen; das gegenüberstehende Bataillon gab eine volleLage, eine Kugel fuhr O'Brien durch die Brust, er sank in dieArme eines Offiziers und wurde fast sterbend nach Bockflies ge-tragen. Um die Soldaten, besonders die sungcn Krieger, zucrmuthigen und in dem rasenden Feuer zu erhalten, thaten die