Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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löstes Corps durch die bayerischen Treffen zurück; Wrede'sArtillerie begann sogleich das Feuer und seine Schlachthaufcndrangen nach. Die Ocstcrreichcr, von den Anstrengungen desheißen Tages ermüdet, leisteten diesen Truppen keinen lange»Widerstand, sonder» nahmen ihren Rückzug nach Gerasdorf, umso mehr, da ihr Generalissimus durch die sieghaften Fortschrittedes feindlichen rechten Flügels genöthigt war, einen allgemeine»Rückzug zu befehlige».

Gegen 1 Uhr Nachmittags kam vom Erzherzog dem Heer-theile von Nosenberg, der sich ohnehin nicht mehr halten konnte,der Befehl zu, sich zurückzuziehen , worauf er drei Linien bildendmit seinem rechten Flügel sich an den Rußbach zu stützen suchteund mit dem Reste des Hohcnzollern'schen Corps einen Winkelformirte, gegen welchen Davoust ohne Unterlaß seine Angriffe,besonders durch die Division Gudin , richtete. Von Friant ge-trennt, wurde diese Division in der Flanke angegriffen, alleinDupellin schlug mit dem 85. Ncgimcnte diesen Vcrsuch desFeindes ab. Gudin's Artillerie wurde hierauf zu der von Friantgestoßen, dem Napoleon noch weitere sieben Zwölfpfünder zuge-schickt hatte. Die auf solche Art verstärkte Division bildete dasCentrum von Davoust, der nun unaufhaltsam vordrang, währenddie öfter. Bataillonsmassen sich geschlossen in der Richtung aufBockflies fortbewegten. Hätten die waldigen Anhöhen von Ho-henleikhen durch Verschanzungen einen festen Anhalt dargeboten,so würde hier der linke Flügel des öfter. Heeres sich habe stütze»und den Feind geraume Zeit aufhalten, ja mit Verlust zurück-schlagen können. Am Vormittage hatte man wirklich angefangen,einige Schanzen auszuwerfen; allein ehe die Arbeit noch vor-gerückt war, wurde sie als verspätet und zwecklos wieder auf-gegeben. Wenn auch jetzt noch ein schöner Angriff von öfter.Reiterei auf dem linken Flügel, wobei sich Ricsch Dragonerunter Oberst Scheither besonders auszeichneten, die feindlichenMassen, wenn nicht hemmte, doch verzögerte, so vermochte all'dieser Muth nichts gegen des Feindes Ucbermacht, und den öfter.Schwadronen blieb nichts mehr übrig, als die Infanterie zudecken, die auf Bockflies, in der Dircction des Wiudinger Hofeszog. Die Jnfantericregimenter Hitler und Sztarray, die demKreuzfeuer des Feindes nicht länger widerstehen konnten undderen Geschütz ihre ganze Bedienung verloren hatte, machten