Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Die stanz. Armee verlor 14,000 Mann an Todten undVerwundeten, 7000 Gefangene, 12 Fahnen und Adler und 11Kanonen. Von ihren Anführern blieben der DivisionsgeneralLasalle, die Brigadegcnerale Lacour und Gauthier und die Ad-jutant>Cominandanten und Obersten Duprat, Gastet, Ransonette,Delga, Oudet, Juin und Ducommet.

Napoleon war mit der Schlacht von Wagram nur mittel-mäßig zufrieden; er hatte eine Wiederholung von Marengo,Austerlitz oder Jena gewünscht, hatte alles so geordnet, um die-sen Erfolg herbeizuführen. Uebrigenö glich diese Schlacht denNachtheil, den Napoleon'ö Sache durch die von Aspern erlitten,Wieder völlig aus.

Um 9 Uhr des Abends am 6 Juli begab sich Napoleonin seine Zelte und zog sich ganz aus. Man ruhte eine halbeStunde, als Adjutanten mit verhängtem Zügel von Gerasdorfherbeigesprengt kamen und: „Auf! Auf! zu den Waffen!" riefen.Dies Geschrei wurde in der ganzen Armee wiederholt; in wenigMinuten standen alle Truppen in Bataistons-Quarre's, Napo-leon stieg zu Pferde. Es war ein blinder Lärm, der entwederdadurch entstanden war, daß einige zersprengte Oefterreicher unterdie Colonne von Davoust geriethen, oder daß stanz. Marodeursdurch die Reiterei des Erzherzogs Johann, der die March über-schritten, aufgejagt wurden, oder daß Streifer dieser ArmeeLärm in das Heer Napoleon's brachten.