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nach Markgrafen-Neusiedl, ja bis Wagram machen zu lassen.Vielleicht hätte er mit seinem Corps dennoch Davoust im Nuckenangegriffen, und versucht, irgend eine Wendung der Sache her-beizuführen, wenn dieses nicht der Major de l'Ort auch hier,wie überall verhindert hätte, indem er mit der allarmirendenNachricht kam, daß Alles verloren, und nicht mehr zu helfen sey»und daß ihm der General vom Generalstabe, Stutterheim, selbstgesagt habe, daß der Erzherzog zurückkehren, und sich mit demF. M. L. Chastetcr und dem Banus Giulay verbinden solle. —Der Erzherzog Johann ging Abends, für seine Sicherheit be-dacht, und in dem Glauben, nichts Entscheidendes herbeiführenzu können, über die March, auf deren Vertheidigung er sich ein-schränkte. Am 8. Juli erhielt er von dem Generalissimus auSOber-Rohrbach den Befehl: „die March zu halten, und mit demErzherzog Palatin für Ungarn zu sorgen." Der Banus vonCroatien, Giulay, und F. M. L. Chasteler wurden mit ihrenCorps an Johann angewiesen.
Es gibt auch öfter. Schriftsteller, welche behaupten, daß derBan von Croatien, Giulay, nachdem Marmont mit seinem CorpsSteycrmark verlassen hatte, um sich auf die Lobau zu begeben,mit seinem Corps von mehr als 30,000 Mann die Thore vonWien hätte erreichen und diese Stadt wegnehmen können, alseben die Schlacht von Wagram im Gange gewesen sey. Freilichhätte das öfter. Corps mit Schnelligkeit von Grätz über Kindsbergnach Wien heimlich und auf Feldwegen gehen müssen. Was denAngriff auf Wien selbst betrifft, so konnte, wenn man unvermu-thet erschienen, nicht von großer Schwierigkeit die Rede seyn,weil in Wien nur ein nassauisches Regiment und etwa 1200Mann Franzosen als Garnison standen. Was aber die Wich-tigkeit der Erscheinung des Banus vor Wien betrifft, so darfman nur an den Moment der Schlacht denken, wo Klenau dieDivision Boudet an die Brücken geworfen hatte, und Napoleonleicht der Kommunikation beraubt werden konnte, und mit derEroberung Wiens und der Brücken beraubt werden mußte.
Napoleon besichtigte nach der Schlacht die Corps der Armeevon Italien, und sagte zu ihnen: „Ihr seyd tapfere Männer!Ihr habt Euch alle mit Ruhm bedeckt." Er umarmte den Ge-neral Macdonald, eine Gunst, die damals hoch, sehr hoch ange-schlagen wurde, und sprach zu ihm: „Lassen Sie uns von heute