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Stellungen zusammengezogenen Truppen, die in Sturm und Regengestanden waren, erst ausruhen und Brod und Fleisch zum lange»Marsche von Preßburg bis Ober-Siebenbrunn fassen ließ. Dader österreich. Soldat nicht weniger Physische Kräfte hat, als derfranzösische oder bayerische, so konnten und durften Johann'sTruppen durch den einzigen Concentrationsmarsch von gesternnicht so entkräftigt seyn, um nicht gleich den Soldaten Davoust's,die ebenfalls in der stürmischen Nacht vom 4. auf den 5. rechtvon Nässe durchdrungen wurden, sogleich auf das Marchfeld zumarschiren, um so mehr da eS eine Hauptentscheidung galt. UmMitternacht vom 5. aus den 6. brach nunmehr Johann mit seinemCorps von Preßburg auf und traf Morgens um 10 Uhr inMarcheck ein. Der Flügeladjutant des Generalissimus, GrafNeuß, der i» weniger als sieben Stunden von Wagram bisMarcheck geritten war, brachte dem Erzherzog Johann eine neueOrdre, des Inhaltes: „Euer Liebden werden selbst die Nothwen-digkeit fühlen, in Marcheck nicht zu rasten, sondern alle Kräfteanzustrengen, um noch bei der Schlacht mitwirken zu können.Euer Liebden werden den Marsch auf Siebenbrunn unaufhalt-sam fortsetzen, und gegen den rechten Flügel des Feindes wirken."Johannn antwortete: „Er warte nur sein Geschütz ab und sobalddie übrigen Colonnen angekommen, würde er sogleich aufbrechenund dem Befehle nachkommen," und sandte den Major de l'Ortvom Generalstabe und den Jngenieurhauptmann Scholl an denF. M. L. Rosenberg, um ihn von seiner Anrückung zu benach-richtigen, und zu ersuchen, ihm mitzutheilen, wohin die Richtungzu nehmen sey. Um 12 bis 1 Uhr brach alles von Marcheckauf. So langte freilich dieses öfter. CorpS zu spät an, indemseine Vortruppcn erst den 6. Nachmittags bei Ober-Siebcnbrunnanlangten.
Weil aber schon zu Schönfeld der Major de l'Ort zurück-kam, und die Nachricht brachte: der Feind habe den Fürsten Ro-senberg zurückgedrückt, und derselbe ließe dem Erzherzog sage», essey bereits alles vorüber und nichts mehr zu machen, weil dieSchlacht wirklich bereits um 4 Uhr verloren war, auch die Fran-zosen jetzt Strcitkräftc genug verfügbar hätten, um Johann zubegegnen, so rückte der Erzherzog nicht näher heran, sondern be-gnügte sich damit, einige Gefangene im Rücken des feindlichenHeeres zu nehmen, und Oberstlieutenant Geramb Streifzüge bis