Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Nousselles, nebst mehreren Eavalleriebatterien, folgten ihm. DieseTruppen warf der Erzherzog mit größter Schnelle auf Mont-brun, ließ ihn von dem bei Bremitz stehenden Geschütze in dieFlanke fassen und die weichende Reiterei schnell ordnen. Elek-trisch wirkte Carls Erscheinung. Montbrun wurde zurückgeworfen,und mußte seine erste Stellung auf den Höhen von ZuckerhandelWieder beziehen.

Marmout erkannte bei dem anhaltenden Erscheinen und Auf-rücken der öfter. Colonnen, daß er eS nicht mit einer Nachhut,sondern mit dem Hauptheere unter dem Erzherzog selbst zu thunhabe. Nach Bellegarde kam Collowrath an; nach ihm rückte-lUenan ein, und verlängerte den linken Flügel. Glücklich hattendie beiden eben genannten Generale mit ihren Corps die Tayapassirt, ersteres war links von Brentitz und das andere hinterdiesem Dorfe, zunächst an der Jglauer Straße ohne Säumnißaufmarschirt. Es war unter diesen Umständen für Marmontgenug, in solcher Entfernung von seinen Unterstützungen in seinerStellung zu verweilen, oder sich nur dem Feinde zu zeigen. Erließ zwei große Bauernhöfe zu seiner Rechten verschanzen, undsuchte Teschwitz wieder zu gewinnen und zu behalten.

Der bayr. General Beckers, der aus Teschwitz hatte weichenmüssen, erhielt indessen das 1. Bataillon des 7. bapr. Infanterie-regiments, 2 Compagnien des 13. bapr. Regiments, und 1 frauz.Voltigeurseompagnie zur Verstärkung. Er stürzte damit nocheinmal auf Teschwitz, ersiegte den Ort wieder, und verfolgte denGegner sogar über denselben hinaus; da sprengte der Erzherzogherbei. Der begrohte Punkt seiner Stellung war ihm zu wichtig.Seine Truppen griffen Beckers von Neuem an, und er mußtenach gutein Widerstände Teschwitz wieder theilweise verlassen.In diesem Augenblicke rückte der baper. General Pressung mitdem Chevaurlegeröregimente König vor, warf 1 Eöeadron gegendas öfter. Fußvolk am Ausgange des Dortes, ohne Entscheidung,wiederholte dann den Angriff durch daS ganze Regiment, undihm und Beckers gelang eS endlich, so erbittert und tapfer dieOesterreicher fechten mochten, ihnen den Ort abzugewinnen. NeueStreithaufen öfter. Fußvolk mit Geschütz griffen an. Das öfter.Geschütz zwang den General Pressing mit seinen Reitern sichhinter das Fußvolk zu ziehen, mit welchen Beckers den Orthielt, unterstützt durch den bayr. Artilleriemajor Carl v. Zvller