Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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ungeachtet eines heftigen Kanonenfeuers und lebhafter Beunruhi-gung durch feindliche Tirailleurs, die Furth mit der größtenOrdnung in Zügen passirten, bei Gewinnung des linken Uferseine Chaine von Plänklern in ihre rechte Flanke detaschirten, daserforderliche Terrain zum Aufmarsch gewannen, die Feinde auSdem Tapathale vertrieben, und auf Tefchwü; losrückten. Derlaur. General Beckers focht gegen diese neu anrückenden Schlacht-haufen bis zur Verzweiflung, Bajonett an Bajonett; mußte aber,übermannt, aus dem Dorfe ziehen. General Henneberg ließdasselbe besetzen, wodurch Bcllegarde Zeit gewann, den Ueber-gang ohne Verlust zu vollenden. Die gleich anfangs ohne Hin-derniß durch die Tapa gegangenen 0 Bataillons, 0 Schwadronenund 3 Batterien hatten ihren Marsch unaufhaltsam in die Positionvon Brentitz fortgesetzt, und erreichten solche vor den Franzosen,welche mit ihrer Reiterei die Höhen von Zuckerhandel bereitspassirt hatten, und mit ihren Geschützen den Aufmarsch deö Corpslebhaft beunruhigten. Bellegarde folgte in Eilschritten seinerTete nach, stützte seinen rechten Flügel an eine vor Brentitzliegende Anhöhe, ließ sein Geschütz aufführen, detaschirte einigeJnfanterieabtheilungcn in die Weingärten bis an den Fuß derjenseitigen Anhöhen, wo sich die Franzosen aufgestellt hatten, undsetzte sich mit den rechtsstehenden Grenadieren in Verbindung.Den General Henneberg ließ er vor der Hand in Teschwitzzurück.

Während dieser Zeit hatte sich General Montbrun mit einemNeüercorps, die mit Gesträuchen bewachsenen Höhen bei Brentitzals Schirm benutzend, rechts gegen die Chaussee gezogen, welchevon Znapin nach Jglau führt. Der öfter. General Fürst CarlSchwarzenberg, der vor kurzer Zeit von seinem Gesandtschafts-posten von St. Petersburg zurückgekehrt war, blieb mit einerColonne Reiterei der französ. immer zur Seite; doch wäre esMontbrun fast gelungen, mit seiner Spitze die Chaussee hinterZnapm zu gewinnen, und unter dem daselbst hinziehenden Fuhr-wesen einen großen Unfug anzurichten. Schon war die öfter.Reiterei, ungefähr 12 Uhr Mittags, in der linken Flanke um-gangen, zwei ihrer Dragonerregimenter über den Haufen ge-worfen, und sie im Gemenge mit den Franzosen nach der Stadtzurückgedrängt; da eilte Erzherzog Carl selbst auf den gefähr-lich bedrohten Punkt; die Cürafficr - Brigaden Kropherr und