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suchen, welcher von Krems über Meissau im Anzüge war, umsich dem Fürsten Neuß anzuschließen.
Die leichten Truppen des F. M. L. Klenau, welche bisherdie Nachhut gebildet hatten, hatten kaum am 10. frühe Holla-brunn verlassen, als Massena sogleich durch diesen noch brennen-den Ort ging, und die vordersten Posten des Corps vom FürstenReuß um einige hundert Schritte zurückdrückte. Um 9 Uhrbefand sich Massena vor Schöngraben, durch welches Dorf einBach fließt, hinter welchem man die zwei Treffen des GeneralsKlebelsberg sah. Massena ließ seine Reiterei sogleich aufmarschiren,welche später durch l6 Kanonen unterstützt wurde, und stellte inzweiter Linie rechts und links der Chaussee die Divisionen Lcgrandund Carra-Saint-Cpr. Die französ. Artillerie rückte vor undsteckte den Ort Schöngraden in Brand, während ihn das Fuß-volk angriff, und Massena unter dem feindlichen Feuer weiterlinks seinen Stoß führte, nach dem Punkte, wo der Bach ent-springt. Der öfter. Rittmeister St. Ouentin von Blankcnstein-Husaren warf den ersten feindlichen Angriff zurück, indessen derMajor Baroni mit seinem Iägerbataillone Schöngraben so langestandhaft vertheidigte, bis er von Flammen umgeben war. Diefranz. Infanterie deplopirte und suchte durch eine weite Ausdeh-nung nach den Flügeln hin die Stellung der Oesterreicher zuumfassen. Der franz. General Bruyeres führte unter dem feind-lichen Feuer seine Reiterei durch das Thal, und wurde dabeischwer verwundet. Diese Bewegung, das Feuer der franz. Ar-tillerie, dann der Brand von Schöngraben, bestimmten den Ge-neral Klebelsberg, diesen Ort zu verlassen, neue Aufstellungen zugewinnen, und die Deckung des fünften Corps fortzusetzen, dasmittlerweile Befehl vom Erzherzog Carl erhalten hatte, nachZnaym abzurücken, und deßhalb über Guntersdorf abmarschirte.Reuß und Klebelsberg zogen die Bataillone, Schwadronen undBatterien in schönster Ordnung nach und nach zurück; zwei Ba-taillone und 3 Geschütze blieben in den Weinbergen im Versteck,wo sie noch eine Zeit lang sich hielten, und erst, als sie über-flügelt waren, zurückwichen. Jetzt mußte der Bach zu beidenSeiten des brennenden Dorfes von Massena überschritten undeine neue Anordnung getroffen werden, um an die öfter. Nachhutentscheidend zu kommen, worauf diese Fürst Reuß wieder zurück-bog, und solcher Gestalt zum Behufe des Rückzuges der Armee